24. August 2014

Istanbul {Basare}

Heute folgt der zweite Post von meiner Istanbul-Reise. Nachdem im ersten Post zuerst nur allgemeine Fotos gezeigt wurden, nehme ich euch in den nächsten immer zu bestimmten Orten mit. Heute zeige ich euch die Bilder, die ich auf den Basaren gemacht habe. Ich war auf zwei unterschiedlichen. Dem Großen Basar und dem Gewürzbasar.




Beginnen wir in chronologischer Reihenfolge. Zuerst besuchten wir den Großen Basar. Ehrlich gesagt habe ich ihn mir etwas anders vorgestellt. Ich dachte, dort gibt es wirklich viele Stände (ähnlich wie ein Markt). Es war aber eher eine Anreihung von Geschäften. Der Basar war unglaublich groß (daher wohl auch der Name), weshalb es eine Weile gedauert hat, bis wir durch waren.






Vorallem gab es jede Menge Lampen, Kleidung und Geschirr. Für die ersten beiden habe ich mich ehrlich gesagt nicht so sonderlich interessiert. Nur bei dem Geschirr versuchte ich mein Glück. Leider hat man es schon sehr schwer, wenn man als Tourist rumläuft, da sie wirklich die ganze Zeit versuchen, reinzulegen. Beispielsweise verlangten sie für eine kleine Schale 25 TL (8,90€). In einem Geschäft entdeckten wir dann ähnliche Schalen für 10 TL (3,50€) Also immer vorsichtig sein und nicht sofort zugreifen!




Ich wurde auch vor den unglaublich aufdringlichen Verkäufern gewarnt, dass sie dich gar nicht mehr in Ruhe lassen würden. Die Erfahrung habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gemacht. Klar, sie haben dich angesprochen, aber als sie merkten, dass du kein Interesse hattest, haben sie dich auch in Ruhe gelassen. Also wirklich überhaupt nicht unangenehm.




Danach ging es auf den Gewürzbasar. Wie der Name schon sagt, wurden dort hauptsächlich Gewürze verkauft. Aber auch Tee oder getrocknete Früchte. Dieser Basar gefiel mir von der Atmosphäre um einiges besser. Dieser hatte wirklich Marktcharakter und man konnte hier auch viele Einheimische treffen, die hier selber einkaufen gehen.






Die Gewürze waren mit ihren verschiedenen Farben alle unglaublich schön aus und mein Fotografieherz schlug wirklich immer höher, je mehr wir vom Basar sahen. Allerdings war es hier auch um einiges beengter. Das lag wahrscheinlich daran, dass dieser Basar um so vieles kleiner war, als der erste. Man ist also dementsprechend auch schnell durch.




Hier kauften wir auch tatsächlich etwas. Nämlich viele, viele Gewürze! Dies würde ich auch jedem raten, der mal über diesen Basar geht. Dort gab es nämlich viele Sachen, die man in Deutschland noch nie gesehen hat. Hühnchengewürz, Fischgewürz, Salatgewürz, Köftegewürz und und und.. Übrigens rate ich euch ab, solche Fertigpakete zu kaufen. Selbst auswählen und probieren macht viel mehr Spaß!

Soo, das wars dann auch schon. Ihr könnt euch noch über einen Eintrag von den Moscheen und den Prinzeninseln freuen!

Liebe Grüße
Laura

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19. August 2014

{tasty tuesday} – Toffee Brownies

Nach längerer Zeit melde ich mich mal wieder zurück mit einem neuen tasty tuesday. Durch den Urlaub musste der mal für ein paar Wochen aussetzen. Ich muss auch im September schauen, wie ich das mache. Da ich den ganzen September ein Praktikum in Hamburg bin und somit nicht zu Hause bin, muss ich erstmal schauen, ob ich das alles so hin kriege, wie ich mir das vorstelle. Aber darum soll es heute nicht gehen.



Habt ihr nicht auch das Gefühl, dass der Sommer irgendwie schon so gut wie gelaufen ist? Es ist irgendwie keine Möglichkeit mehr, draußen nur kurze Kleidchen zu tragen, ohne gleich zu erfrieren und überall sehe ich schon große Ankündigungen wegen der Erntezeit. Irgendwie kam mir der Sommer dieses Jahr viel zu kurz vor, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn der August noch so richtig schön warm gewesen wäre! Naja, zumindest finde ich, dass meine Toffee Brownies ganz wunderbar zu diesem Wetter passen. Mit einer Tasse Tee oder einer heißen Milch kann man sich damit nämlich richtig schön ins Bettchen kuscheln.


Gut, vielleicht ist es jetzt auch noch nicht sooo kalt. Trotzdem sind diese Brownies sehr empfehlenswert, allerdings nur, wenn man kein schlechtes Gewissen hat, denn für die Bikinifigur ist das vielleicht nicht gerade förderlich. Andererseits glaube ich nicht, dass man dieses Jahr die noch braucht.. hihi


Zutaten:
1 Tüte Karamell-Toffees
125 g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
125 g Butter
2 Eier
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 g Mehl
50 g Kakao
100 g Vollmilchschokolade
125 ml Sahne
Die Butter in einem Topf schmelzen. Die Zartbitter- und Vollmilchschokolade dazu geben und ebenfalls schmelzen. Alles gut umrühren.

Den Backofen vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen.

Die Eier nun schaumigschlagen und den Zucker und Vanillezucker langsam dazugeben und unterrühren. Danach das Mehl, den Kakao und zum Schluss die Sahne zum Teig geben.

Den Teig in die Backform füllen und und die Toffees darauf verteilen. Bei ca. 150°C Umluft für 30 Minuten backen.

Danach gut auskühlen lassen und in gleichgroße Stücke schneiden. Wer will, kann auch noch Schokoladenglasur über die Brownies gießen. Guten Appetit!



Ehrlich gesagt war ich wirklich kurz davor, auch noch weiße Schokoladenstückchen mit reinzulegen, aber dann hätte ich wohl einen Zuckerschock erlitten und würde bestimmt jetzt nicht hier sitzen und das schreiben können. Also habe ich sie weggelassen, aber ehrlich gesagt ist es auch so schon eine süße Sünde. Ich glaube ich verteile die restlichen lieber an Freunde, Kollegen und Nachbarn, denn mein schlechtes Gewissen meldet sich leider viel zu schnell…

Aus der Degustabox habe ich dieses mal die KauToffees von Jahnke benutzt. Außerdem kriegt ihr wie letztes Mal von mir einen Rabattcode. Mit “3OH5N” spart ihr 5€ bei der Bestellung einer degustabox. Der Code ist bis zum 31.10.2014 gültig.

Ansonsten werde ich jetzt wohl wirklich langsam anfangen, meine Wollsöckchen auszupacken und nach schönen Rezepten mit Pflaumen und Äpfel rauszusuchen. So schlimm ist es aber jetzt auch nicht. Ich mag den Herbst ja eigentlich ganz gerne, nur dass er so schnell kommt, darauf habe ich mich noch nicht so ganz eingestellt.

Liebe Grüße
Laura

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14. August 2014

die Sache mit dem Tee.. {& shuyao tee}

Wisst ihr, der Tee und ich waren früher nicht wirklich gute Freunde. Ehrlich gesagt war ich schon immer eher der Kaffee-Typ. Zum Frühstück brauchte ich eine Tasse Kaffee und das hat sich auch bis heute noch nicht soo sehr geändert. Dennoch als ich in die Bloggerwelt eingetreten bin, habe ich schnell gemerkt, dass Tee das Getränk ist, was coole Blogger eben so trinken. Da ich ja auch ein cooler (am liebsten super cooler) Blogger sein möchte, fing ich also an, mich ein bisschen mehr mit Tee zu beschäftigen. Da entdeckte ich wirklich, dass man Tee nicht nur zu Anlässen trinkt, wie wenn man krank ist oder gerade aus dem schlimmsten Schneesturm nach Hause kommt, sondern es gibt Menschen, die trinken das EINFACH SO! Verrückt.




Okay, ich gebe zu, ich übertreibe jetzt ganz leicht. Schließlich habe ich mich ja jetzt schon mit Tee mehr angefreundet. Ich habe ja auch schon jetzt mehrere Teeprodukte (auch alles nur durch dieses verflixte Bloggen) ausprobiert und muss schon sagen, dass es durchaus seinen Reiz hat. Ich sehe ja langsam ein, dass Tee wirklich echt lecker ist und man auch durchaus einfach mal so, eine Tasse trinken kann. Allerdings kann ich noch nicht so ganz verstehen, wie man zum Beispiel jeden morgen zum Aufwachen eine Tasse Tee trinkt und keinen Kaffee im Haushalt hat (Küsschen an dich, Coco!) Aber das ist eine andere Geschichte.

Neulich bekam ich eine E-Mail von der Firma shuyao tee in der mir angeboten wurde, Tee zu testen. Mhh, bin ich vielleicht nicht der idealste Ansprechpartner, aber ich hab ja schon so manche Posts mit Tee gemacht, also las ich mal weiter. Und jetzt kommt das verrückte. Sie boten mir nicht nur Tee an.. Neeeeinn.. Sie erzählten mir von einem teamaker, den man ganz einfach mitnehmen kann um… haltet euch fest.. UNTERWEGS (!!) Tee zu trinken. Okay Laura, wieder leicht übertrieben.
Ich kenne natürlich solche Geschichten wie Thermoskannen, die man mitnimmt, wenn man einen gereizten Hals hat oder so, aber Tee unterwegs trinken und das einfach so?




Okay, ich gebe zu, dass machte mich etwas neugierig. Ich mein, ihr müsst verstehen, ich nehme nicht mal Kaffee unterwegs mit, höchstens kauf ich mir mal einen Becher Kaffee für unterwegs, aber ich hab noch nie eine Person gesehen, die sich einen Früchtetee für unterwegs bestellte (okay, gibts sicher auch.. aber nicht so oft!) Da ich nun wirklich angefixt war, sagte ich also ja und in den nächsten Tage bekam ich ein Paket.

Ehrlich gesagt kannte ich diese Firma bis zu dem Zeitpunkt noch nicht, allerdings bin ich froh, dass sie mich angeschrieben haben, denn das Konzept mit dem teamaker ist etwas, was ich bis jetzt noch nicht so in dieser Form kannte. Klar, man kann sich natürlich einfach Tee kochen und diesen dann in eine Kanne umfüllen, aber der teamaker ist etwas komplexer. Im Paket lagen nämlich neben der Flasche auch noch kleine Teekapseln, die jeweils eine bio und kompostierbare Tagesportion an Tee enthalten.


Der Inhalt einer Kapsel wird in den teamaker gefüllt und mit heißem (nicht mehr kochen Wasser) aufgegossen. Dann wartet man ein wenig und schraubt den Deckel auf. Im Deckel selbst befindet sich ein Sieb, wodurch die Teeblätter nicht hinaus gelangen können und man den Tee problemlos genießen kann, sowohl kalt als auch warm. Das ganze kann man bis zu 5x mit den gleichen Teeblättern wiederholen.

Ich kann diesen Tee wirklich sowohl wegen der Idee, als auch wegen des Geschmacks bedenkenlos empfehlen. Falls ihr aber meiner Meinung noch nicht so ganz traut und vielleicht denkt, dass sie nur gekauft ist (was natürlich totaler Quatsch ist), erzähle ich euch noch, wie mein Freund reagierte.





Das Paket stand in meinem Zimmer so rum. Er fragte was das sei und ich meinte nur, dass er es sich einfach mal ansehen sollte. Nachdem er den teamaker begutachtet hatte, die beigelegte Beschreibung las und die Kapseln untersuchte, drehte er sich mit einem breiten Grinsen zu mir um und fragte: “Können wir das gleich ausprobieren???” Sagt, getan. Ich gebe zu, der Verschluss war zuerst etwas knifflig, aber er kriegte es schließlich irgendwann hin und noch bevor wir den Tee tranken, spuckte er schon große Töne, dass ihm jetzt der teamaker gehörte und dass er den wunderbar zur Arbeit mitnehmen kann. Man bedenke: Er trinkt auch sonst so gut wie nie Tee. Mit viel Überzeugungskraft konnte ich ihn dann doch behalten (allerdings sollte ich aufpassen, wenn er das nächste Mal wieder hier ist)




In meinem Paket befanden sich die Sorten sweet veggie, cranberry mix, green rose, zitronengras und sweet mint, wobei ich vorallem cranberry mix und green rose empfehlen kann. Eine komplette Übersicht über den teamaker findet euch außerdem auch noch hier.

Liebe Grüße
Laura

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