Jul
31
2015

Blutspenden {Warum ihr es auch machen solltet!}

Dieser Artikel wird wahrscheinlich etwas aus der Reihe treten. Aber das mag ich ja so sehr an meinem Blog. Ich kann hier einfach über alles schreiben, worauf ich gerade so Lust habe und dieser Post ist schon seit längerem in meinem Hinterkopf, weil mir das Thema wirklich wichtig ist. Deshalb nutze ich jetzt einfach mal meine Plattform und möchte euch über das Thema “Blutspenden” ein wenig erzählen, da ich mir vorstellen kann, dass manche vielleicht Angst, keine Lust oder sich einfach noch nie mit dem Thema beschäftigt haben.



Ich muss ja gestehen, so lange gehe ich noch gar nicht Blut spenden. Eigentlich erst, seit dem mein Freund mich dazu überredete, ihn dahin zu begleiten. Er selbst spendet schon seit seiner Schulzeit Blut und Plasma. Davor war ich eine wie jeder andere. Ich kannte zwar das Thema, aber hatte mich nie so recht damit auseinander gesetzt. In meiner Nähe gab es jetzt auch keinen Blutspendedienst, über den ich hätte stolpern können oder so.

Jedoch schlug mein Freund mir irgendwann vor, ihn dorthin zu begleiten und auch Blutspenderin zu werden. In Deutschland spenden lediglich 6,7% der gesamten Bevölkerung Blut. Damit kann leider nur der akute Bedarf gedeckt werden. Dass dies natürlich viel zu wenig ist, muss ich ja jetzt nicht nochmal betonen. Dabei gibt es eine Menge Argumente dafür, wieso man unbedingt Blutspenden sollte. Nicht nur, um anderen zu helfen, sondern um sich selbst etwas gutes zu tun.

1. Du hilfst anderen Menschen, die auf dein Blut angewiesen sind:
Dies ist wohl der offensichtlichste Grund und daher nenne ich ihn gleich als erstes. Genauso wie bei der Organspende, haben wir etwas, was andere Menschen unbedingt benötigen: Unser Blut. Bei Unfällen kommt der Krankenwagen mit Blutkonserven, die davor gespendet wurden und können einem Menschen wirklich das Leben retten, wenn dieser zu viel Blut verloren hat. Also kann man damit wirklich etwas gutes tun.

2. Du bekommst möglicherweise Geld für deine Blutspende:
Natürlich sollte das eher zweitranging sein, es ist jedoch für viele auch ein Anreiz. Du kannst damit wirklich Geld verdienen. Ich zum Beispiel bekomme für 1x Blutspenden 23€. Als Frau darf ich allerdings nur alle 3 Monate Blutspenden (Männer alle 2 Monate). Jedoch, so 23€ zwischendurch ist wirklich nicht schlecht. Zumal man bedenken muss, dass das ganze nur 7 Minuten dauert und ich dann schon wieder runter von der Liege runter bin. Plasmaspenden kann man allerdings 1x pro Woche und ich bekomme dafür 15,50€.
Wie viel und ob man überhaupt Geld bekommt, hängt natürlich von der Organisation ab, ob man ein Mann oder eine Frau ist und wie viel man wiegt.

3. Du bekommst eine kostenlose Blutuntersuchung und Gesundheitscheck:
Bevor du dein Blut wirklich spenden kannst, musst du zwei Mal dein Blut für Untersuchungszwecke abgeben. Das wird dann in ein Labor geschickt und geschaut, ob du Krankheiten hast wie z.B. HIV und damit als Spender ausgeschlossen wirst. Genauso wird geschaut, ob deine Blutwerte in Ordnung sind. Wenn du zum Beispiel Eisenmangel hast, wird es schon schwieriger für dich zu spenden, da du durch die Blutspende noch mehr Eisen verlierst (Eisentabletten helfen da aber). Wir gehen natürlich davon aus, dass man keine Krankheit hat und auch die Blutwerte in Ordnung sind, wenn man Blut spenden will. Jedoch ist es ein wirklich tolles Gefühl zu wissen, dass du kerngesund bist.

4. Der Körper produziert neues Blut und das stärkt ihn:
Da dir Blut abgenommen wird, macht sich der Körper sogleich ran, neues Blut zu produzieren, um das Fehlende zu ersetzen. Dies ist unglaublich gut für deinen Körper. Denn durch die Blutabnahme wird die Neubildung von Stammzellen und der gesamte Kreislauf angeregt. Bei Männern soll es sogar angeblich das Herzinfarktrisiko mindern, wenn man regelmäßig Blut spendet, weil dabei auch Cholesterin ausgeschwemmt wird.

5. Du bekommst einen Blutspendeausweis mit deiner Blutgruppe:
Ich weiß nicht, wie es euch da geht, aber ich wusste bis vor meiner ersten Blutspende meine Blutgruppe gar nicht. Irgendwie kam nie eine Gelegenheit, sie irgendwie rauszufinden. Dabei ist es eigentlich unglaublich wichtig, seine Blutgruppe zu wissen. Wenn man einen Unfall hat, kostet es Zeit, wenn die Sanitäter erstmal deine Blutgruppe bestimmen müssen. Daher ist es sehr praktisch, wenn du einen Blutspendeausweis dabei hast, auf dem deine Blutgruppe vermerkt ist. Besonders, wenn du nicht sprechen kannst bzw. bewusstlos bist.

Ihr seht also, Blutspenden hat so viele Vorteile und man kann damit wirklich etwas gutes tun! Trotzdem machen es immernoch viel zu wenig Leute. Wie kommt das? Ist man wirklich zu wenig aufgeklärt?

Ich hoffe zumindest, dass ich euch ein wenig zum Nachdenken bringen konnte und euch vielleicht sogar dazu bewegen, selbst einmal Blutspenden zu gehen.

Und was ist mit euch? Habt ihr schon Erfahrungen mit Blutspenden oder habt ihr sogar jetzt Lust, es auch mal auszuprobieren?

Liebe Grüße
Laura

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Jul
27
2015

Der Blog wird 4! {Gedanken, Gefühle und ein ganz großes Dankeschön!}

Ach Leute, was soll ich sagen? Vor 2 Tagen ist mein Blog 4 Jahre alt geworden und ich habe es mit keiner Silbe erwähnt! Ich wollte ehrlich gesagt wie jedes Jahr etwas schreiben. Ein bisschen nachdenklich sein und natürlich vor allem dankbar. Diesen Post hatte ich immer vor mir hergeschoben. Hatte im Juli so viel zu tun und als ich dann am Samstag am Strand in Sozopol saß, ist es mir plötzlich mit Schrecken eingefallen: Heute ist mein Blog 4 Jahre alt geworden. Zuerst habe ich überlegt, ob ich noch schnell zum Laptop renne und irgendwas eintippe und euch dann präsentiere. Stattdessen habe ich probiert mich zu entspannen und euch dann lieber in aller Ruhe zu erzählen, was ich euch zu diesem Ereignis sagen möchte.


Vor 4 Jahren also. Dort fing alles an und wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich jetzt dort bin, wo ich jetzt bin, hätte ich wohl nur müde gelächelt und demjenigen nicht geglaubt. Es fing als kleines Projekt an, aus dem Drang heraus, irgendwas der Welt mitzuteilen, etwas beizutragen, sie schöner zu machen. Ich habe meine Liebe fürs Kochen und Backen entdeckt und erst recht fürs Reisen, Fotografieren und Kreieren. Es ist ein ganz großer Teil meines Lebens worden und ich möchte das auf gar keinen Fall missen.



Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Es gab auch Stunden, wo ich jegliche Motivation verlor, wo ich so gar keine Lust mehr hatte und mir einfach nur wünschte, die Last, den Druck, den so ein Blog mit sich bringt, einfach fallen lassen zu können. Immer habe ich mich allerdings wieder gefangen und bin froh, dass ich damals nicht die für mich falsche Entscheidung getroffen habe.

Wenn ich so zurück blicke, ist es schon irre, was aus diesem kleinen Projekt geworden ist. Was ich damit angefangen habe, was ich erreicht habe, wie ich mich selbst an meine Grenzen gekommen bin. Das hört sich jetzt vielleicht albern an, aber schaut man sich einmal an, was ich schon alles wegen meines Blog machen durfte, staune ich darüber auch selbst immer wieder.



Der Blog entwickelte und entwickelte sich und kam zu einem Punkt, wo ich oft selbst inne halten musste und mich fragte, ob ich das noch so will. Ich bekomme inzwischen viele Kooperationsanfragen, kann zwar vom Blog nicht leben, aber mir zumindest ein üppiges Taschengeld dazuverdienen und habe gleichzeitig immer die Verantwortung im Rücken. Die Verantwortung für meine Entscheidungen. Stelle ich das jetzt so rein? Nehme ich die Kooperation an? Bin ich davon, was ich hier zeige wirklich 100% überzeugt? Beeinflusse ich die Leute damit in gewisser Weise? Solche Fragen stelle ich mir sehr oft und ich probiere immer authentisch zu bleiben und hoffe, dass mir das auch gelingt. Ich hoffe, das seht ihr genauso.

So viele nette Menschen durfte ich nur durch das Bloggen kennenlernen. Menschen, die genauso denken wie ich. Die sich für den gleichen Weg entschieden haben und mit denen ich über Themen reden kann, die meine Freunde nicht verstehen. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl und fühlt sich nach so viel mehr als nur ein Hobby an!



Und gleichzeitig werde ich von meinen Freunden und meiner Familie ernst genommen. Erhalte Verständnis, dass dieses Projekt für mich sehr wichtig ist und werde auf keinen Fall nur nett belächelt. Sie interessieren sich wirklich dafür, was ich tue und unterstützen mich alle so sehr. Ich hätte mir das wirklich niemals erträumen können und bin gleichzeitig so dankbar!

Natürlich seid auch ihr es, die mir so oft ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Mit euren Kommentaren gebt ihr mir sehr viel und ich bin manchmal so gerührt, wenn ich persönliche Nachrichten bekomme. Einfach, weil die Leute sich bedanken wollen bei mir! Ich kann es gar nicht glauben. Da interessieren sich so viele Leute für das, was ich tue und unterstützen mich damit so ungemein! Es ist so wunderbar toll, dass es euch alle gibt!



Tja, jetzt habe ich also diesen Post geschrieben und etwas improvisiert. Geplant war es nämlich eigentlich ganz anders und dann kam doch das hier raus. Es war einfach zu stressig im Juli und anderen Dingen in meinem Leben musste ich leider mehr Aufmerksamkeit schenken. Dennoch schreibe ich das jetzt hier und das kommt alles einfach so aus meinem Bauch raus. Ganz so, wie ich bin und nicht anders. Nicht gestellt, nichts hübsch angerichtet, sondern genau so, wie ich gerade denke und fühle. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das und mögt auch trotzdem auch diesen Post.

Ich bin so gespannt auf die Zukunft und was sie mir bringen wird! Egal wie es läuft, ich hoffe ihr und seid ein Teil davon!

Ich freue mich jetzt schon.
Laura

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Jul
24
2015

Paris {Instagramphotography}

Für mich ging es Ende Juni nach Paris. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr vielleicht davon etwas mitbekommen. Auf meinem Blog möchte ich aber auch gern etwas dazu schreiben, da die Reise zwar sehr kurz, aber doch sehr ereignisreich war! Ich muss aber gleich zu Anfang sagen, dass Paris irgendwie nicht meine Stadt ist. Sie ist echt super schön, keine Frage! Aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen, wie z.B. bei London oder Lissabon. Trotzdem ist Paris natürlich ein Besuch wert und sollte auf jeden Fall auf jeder Reise-Liste stehen!





Als erstes möchte ich euch von ein paar Erkenntnissen berichten, die mir in Paris so aufgefallen sind:

* Ja, Paris ist teuer! Das stimmt. Eine Kugel Eis kostet beispielweise 3€. Schnäppchen findet man in Paris nicht, man kann aber beispielweise in Supermarkt auch Sachen kaufen, die normale Preise haben.

* Das Klischee, dass Franzosen kein englisch sprechen, kann ich nur teilweise bestätigen. Es gab eben solche und solche. Manche Franzosen haben wirklich nur mit mir französisch gesprochen, obwohl ich sie auf englisch etwas gefragt hatte. Andere hatten sich aber auch bemüht, mit mir englisch zu reden und das war gar nicht so schlecht! Einmal wurde ich sogar von einem älteren Herren auf deutsch angesprochen mit einem süßen französischen Akzent!

* Paris ist alles andere als barrierefrei. Es gibt sehr viele Treppen und Pflasterstraßen. Nur an den großen Punkten gibt es Fahrstühle.





* In der pariser Straßenbahn wird bei jeder Station ein kurzes Lied gespielt. Ein bisschen wie Fahrstuhlmusik.

* Die Stationen in Paris werden immer zwei Mal angesagt. Ein mal in einem fragenden Ton und dann in einem ausrufenden Ton.

* Wenn du auf den Eifelturm willst, kann ich den Treppenweg wirklich empfehlen. Er kostet weniger als der Aufzug, die Schlange ist kürzer und so anstrengend ist es auch nicht. Außerdem kannst du auf jeder Ebene eine Pause machen.

* Wenn du unter 26 bist, kannst du in viele Attraktionen in Paris noch vergünstigt gehen, weil du dann noch als junger Erwachsener giltst.







Wir hatten wirklich unglaublich Glück mit dem Wetter. Allerdings wurde es dann am Mittwoch mit 38°C doch etwas zu heiß. Zumal es dann auch noch unser Abreisetag war und wir unsere Rucksäcke den ganzen Tag mitschleppen mussten.

Hinzu kam, dass an diesem Mittwoch auch noch der Zug zum Flughafen ausfiel. Das Problem war folgendes: Ein vorheriger Zug blieb in einem Tunnel stecken (vermutlich auch wegen der Hitze). Irgendwann rief der Lockführer durch die Lautsprecher durch, dass er jetzt die Türen für frische Luft öffnet, aber die Passagiere bitte nicht raus gehen sollten. Natürlich sind trotzdem viele rausgestürmt. Später musste deshalb die komplette Streche wegen Personen auf dem Gleis gesperrt werden.





Als wir am Gleis ankamen, sollte der Zug 15 Minuten später wieder fahren. Dieser kam dann auch, aber ihr könnt euch vorstellen, wie voll er war. Als ich dort rein ging, waren es gefühlte 45°C im Zug, weil er keine Klimaanalage hatte. Zudem kam hinzu, dass der Zug aus irgendwelchen Gründen noch 15 Minuten im Bahnhof stehen blieb. Es war wirklich kein Vergnügen. Später erfuhr ich, dass in einem anderen Abteil die Klimaanlage funktionierte und dort vom Bahnpersonal sogar noch Wasser reingereicht wurde…






Und was ist mit euch? Seid ihr schon mal in Paris gewesen? Wie fandet ihr die Stadt der Liebe?

Liebe Grüße
Laura

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