Mai
23
2015

Gedanken über den Bachelor {Ängste, Hoffnung, Ziele, Wünsche..}

Irgendwie ist es ein wenig surreal, dass ich diese Zeilen nun schreibe. Habe ich nicht gerade eben erst Abi gemacht? Habe ich nicht gerade eben erst mein FSJ begonnen? Habe ich mich nicht gerade eben erst für ein Studium eingeschrieben? Scheinbar nicht, denn heute schreibe ich über ein Thema, dass mich schon seit ein paar Monaten beschäftigt: Ich stehe kurz vor meinem Bachelor. Das hier ist einer dieser Momente, wo einem wieder mal bewusst wird, wie unglaublich schnell die Zeit vorbei geht. Bis vor kurzem war ich doch nur ein kleiner Ersti und nun gehöre ich zu denen, die bald das Studium abgeschlossen haben. Heute möchte ich einfach einmal darüber schreiben, was mich schon seit Monaten beschäftigt und ich hoffe, ihr hört mir gerne zu..



Ehrlich gesagt habe ich schon… naja sagen wir… Respekt vor der Bachelor-Arbeit. Ich weiß.. ich kenn die Sprüche: “Es ist doch nur wie eine große Hausarbeit.”, “Du darfst es nicht so lange vor dich her schieben, dann kommt es dir nur noch schlimmer vor.”, “Wenn dus hinter dir hast, wirst du merken, dass es doch gar nicht so schlimm/viel/groß war.”. Ja, ja genau solche Sprüche habe ich in letzter Zeit oft genug gehört. Dabei plagen mich ganz andere Ängste. Ist mein Thema gut gewählt? Kann ich bei diesem Thema gut forschen, viele Interviews führen, etc.? Kann ich am Ende überhaupt etwas vortragen, etwas beweisen oder verrenne ich mich da in etwas und stehe am Ende mit nichts da, außer einer Menge Arbeit, die ich mir hätte sparen können? Es ist das Ungewisse, das mich plagt. Ich will ja eine Bachelor-Arbeit schreiben. Ich will einen guten Abschluss, ich will zum Master zugelassen werden und doch kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass das im Oktober alles so weit sein soll. Das ist nämlich die Frist, die ich mir selbst für meine Arbeit gesetzt habe.



Wahrscheinlich oder hoffentlich lesen das hier Leute, die das alles schon hinter sich haben und geben mir einen Rat, Tipp, was auch immer. Andererseits.. war es im Abi nicht früher genauso? Haben wir uns nicht auch schon Jahre davor den Kopf zerbrochen, wie es wohl sein wird, wenn wir endlich unser Abizeugnis in den Händen halten? Und als wir dann mit dem Studium angefangen haben, haben wir da nicht alle über die Abiprüfungen gelacht? Wie einfach sie waren im Gegensatz zum Studium? Das wir in jedem Semester sowas wie 3 Abiprüfungen schreiben und das ganz normale Klausuren sind?

Ich glaube, wir erschaffen uns manchmal unsere eigenen Monster. Vorstellungen, die wir so schlimm und furchterregend finden und denen wir lieber aus dem Weg gehen, als uns ihnen zu stellen. Dabei müssten wir nur einmal unserem Monster gegenübertreten und würden bemerken, dass es gar kein Monster ist. Es ist eine Aufgabe, die wir bewältigen können und die wir nur in Angriff nehmen müssen und schon ginge es uns besser.
Doch dafür braucht man Mut. Denn man kann sich niemals sicher sein, dass das Monster wirklich kein Monster ist. Es ist bequemer, ihm aus dem Weg zu gehen. Sich drum rum zu reden, sodass es von unserer Furcht und unseren Ausreden wächst und gedeiht und möglicherweise, auch wenn es zu Anfang keines war, später wirklich ein Monster ist. Voll gefressen und gestärkt durch unsere Angst.



Wir müssen Entscheidungen treffen, ob wir es leicht haben wollen oder wirklich etwas erreichen möchten. Ich weiß, was meine Entscheidung sein wird, auch wenn ich dafür meinen eigenen Schweinehund überwinden muss. Jedoch denke ich an meine Zukunft. An die Dinge, die sich hoffentlich erfüllen werden. Und für diese Zukunft ist der erste Schritt, den Bachelor abzuschließen.

Also gehe ich los.
Stelle mich meinem Monster.
Und werde hoffentlich gewinnen.



Bezugsquellen:
* Washi Tapes: Washi Tape Manufaktur*
* Hintergrund: photographersfriend*
* Notizbuch Orange: vom Quorn-Event // Alternative: Amazon*
* Notizbuch Schwarz: Amazon*
* Kalender: Amazon*

Liebe Grüße
Laura

* Die Produkte wurden mir für diesen Post zur Verfügung gestellt. // Amazon Affilates Link

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Mai
19
2015

{Tasty Tuesday} – Erdbeer-Rhabarber-Clafoutis

Erdbeer und Rhabarber? Wieso hat mir noch niemand vorher diese super tolle Kombination gezeigt? Dann hätte ich die mit Sicherheit auch schon früher einmal ausprobiert. Es ist mit Sicherheit eine meiner liebsten Entdeckungen für 2015! Ich habe euch ja bereits ein Rezept mit der traumhaften Kombination gezeigt, nur zeige ich euch gern auch noch eine weitere… Außerdem gibt es ebenfalls eine Premiere, denn ich habe das erste mal Clafoutis gemacht!




Clafoutis? Noch nie davon gehört? Ich bis vor kurzem auch nicht. Ich habs bei Pinterest des öfteren gesehen, doch nicht mit diesem Wort verbunden. Wie spricht man das überhaupt aus? Ich hatte doch nie Französisch. Ich würde jetzt wahrscheinlich “Klafotis” sagen. Könnt mich ruhig alle auslachen, falls es falsch ist, aber dann auch bitte die korrekte Aussprache in die Kommentare schreiben. :)

Edit: Ich habs mir jetzt doch mal selbst im Internet angehört.. Naja.. Lag ich ja nur knapp daneben haha.






Zutaten:
400g Rhabarber
50g Erdbeeren
100g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanilin-Zucker
200g Schlagsahne
125g Mehl
Puderzucker zum Bestäuben
Butter für die Form
Den Rhabarber waschen, schälen und in Streifen schneiden. Ebenfalls die Erdbeeren waschen und in Streifen schneiden. Mit 1 EL Zucker bestreuen und einziehen lassen.

Eier, Salz, Vanilinzucker, Zucker cremig rühren. Sahne und Mehl unterrühren und zu einem gleichmäßigen Teig vermengen.

Die Form fetten und die Hälfte des Rhabarbers und der Erdbeeren dazu geben.

Nun mit dem Teig übergießen und auf den Teig die restlichen Früchte legen.

In dem vorgeheizten Backofen (Umluft 150°C) für 35 min backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Fertig!

(Originalrezept)





Habt ihr auch schon so Sommerstimmung wie ich? Ich freue mich so, dass es so schön warm ist und merke einfach, wie sehr ich doch den Sommer liebe und wie sehr ich ihm vor allem entgegenfieber! Bald ist ja auch wieder die Fusion und außerdem bin ich im Juni in Paris und im Juli in Bulgarien. Und davor muss ich euch ja noch die Bilder von Prag zeigen! Uiuiui, viel zu tun..



Und was ist mit euch? Seid ihr auch so ein Rhabarberfan? Was sind eure Lieblingsrezepte mit Rhababer?

Liebe Grüße
Laura

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Mai
15
2015

{DIY} – Porzellan bemalen mit Supercraft

Es ist… DIY-Time! Heute mit einem ganz besonderen DIY für euch. Ich durfte nämlich das Frühlingskit von Supercraft* testen. Ihr kennt Supercraft nicht? Ich bewundere sie wirklich für die tollen Kits, die die liebe Sophie und Catharina immer zusammenstellen. Supercraft ist nämlich für die super kreativen unter euch. Die Idee dahinter ist nämlich so simpel wie grandios: Für jede Jahreszeit gibt es ein Supercraft Kit* in dem immer andere Materialen versteckt sind, damit ihr eurer Kreativität freien lauf lassen könnt. Die Kits sind immer an die jeweilige Jahreszeit angepasst und wirklich unglaublich abwechslungsreich und einfallsreich. Im Juni kommt das Sommerkit raus. Eine Vorschau dazu seht ihr auf dem Banner links in der Sidebar.




Wie gesagt, ich durfte das Frühlingskit testen und in diesem Kit ging es um das Thema “Porzellangeschirr selbst bemalen, bekleben etc..” Die Box war prall gefüllt mit all möglichen Dingen, um mich wirklich kreativ auszuleben. Ich habe mich relativ schnell für die Porzellanstifte entschieden, um damit meine drei Schalen zu verzieren. Das einzige Problem dabei war lediglich, dass ich eine absolute Niete im Zeichnen bin. Also wirklich.. Wenn ich meine Niete, dann ist das auch genau so gemeint. Ich untertreibe leider nicht. Ich schaffe es vielleicht ein paar Blümchen einigermaßen gut zu malen, aber wenn ich so manche sehe, wie sie einfach aus der Hüfte heraus Menschen, Tiere oder Landschaften zeichnen.. Dann werd ich schon ziemlich nedisch. Ich tu mich ja schon bei Handlettering sehr schwer.



Daher war es auch zuerst wirklich ein Desaster mit dem Bemalen der Schalen. Ihr wollt lieber nicht wissen, wie oft ich die Motive wieder entfernt hatte. Das geht ja zum Glück sehr leicht, solang die Farbe der Stifte noch nicht eingetrocknet ist. Deshalb wurde sehr, sehr, sehr oft das Motiv wieder gewechselt. Am Ende kommt daher wohl auch eher dieses bescheidene Ergebnis raus. Punkte habe ich dann gerade noch so hin bekommen. Auch so, dass sie mir am Ende gefielen.



Jetzt im Nachhinein gefallen sie mir sogar ziemlich gut und bei Instagram habe ich auch schon die ersten Reaktionen von euch gesehen, dass ihr das Ergebnis auch gar nicht so schlecht findet. Ich glaube, die werden sogar mal raus gepackt, wenn ich ein Gericht koche oder backe. Wer weiß, vielleicht seht ihr da meine Kreationen auch mal wieder!



Natürlich hätte ich auch noch viiiiiel mehr machen können. Es gab ja noch Schablonen und Sticker, aber wie gesagt, ich bin ehrlich froh, dass ich es überhaupt geschafft habe und auch zufrieden mit dem Ergebnis bin.

Im Übrigen finde ich, dass das neue Kit so toll aussieht. Es macht einfach total Lust auf Sommer und so eine Tasche, wie auf dem Bild, hätte ich auch super gern. Erst recht, wenn ich sagen könnte, dass sie selbst gemacht ist!



Und was ist mit euch? Kennt ihr Supercraft* und wenn ja, vieles Kit habt ihr schon mal ausprobiert?

Liebe Grüße
Laura

P.s. Der Untergrund ist von photographersfriend*

* Die Produkte wurden mir für diesen Post zur Verfügung gestellt.

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