22. April 2014

Erzählungen über.. {Fernweh, Auswandern, Wanderlust}

Hallo ihr Lieben! Ich sitze hier, auf dem Balkon, die Sonne scheint mir ins Gesicht, deshalb trage ich eine Sonnenbrille und es ist so unglaublich warm. Neben mir liegt ein Buch, dass ich nach diesem Post weiterlesen werde. Ich höre Vogelgezwitscher und sehe aufblühende Blumen und es fühlt sich schon viel mehr nach Sommer, als nach Frühling an. Verrückt oder. Vor ein paar Tagen dachte man noch, die Welt geht vor Regen unter und nun sitzt man hier und es kommt einem vor, wie ein anderer Ort.

Heute habe ich vor, ein bisschen zu schreiben. Zu schreiben über Fernweh und dem Drang, die Welt zu erkunden. Bei mir ist das so. Ich liebe es zu reisen. Andere Orte und Kulturen faszinieren mich ungemein. Ich mag es, an fremden Orten neues zu entdecken. Andere Lebensweisen, anderes Essen, anderes Klima.. Es gibt zwar Orte, wo ich besonders gern bin, aber die sind nicht so stark, dass ich dort jedes Jahr wieder hingehen würde.

Mich reizt vorallem das neue. Das Unentdeckte, neue Erfahrungen machen und neue Eindrücke bekommen. Das kann man meistens nur, wenn man auch an Orte geht, die man bis jetzt noch nie bereist hat. Deshalb setze ich mich jedes Jahr neue Ziele, wo ich gern hin möchte. Selten ist ein Ort dabei, den ich schon kenne.

Und wie es mich jedes Mal kribbelt. Die Vorfreude steigt in mir hoch und ich will einfach nur weg, weg, WEG! Wenn ich dann im Bus, im Zug oder im Flugzeug sitze, ist die Freude wirklich kaum auszuhalten. Ich springe hin und her und strahle über das ganze Gesicht und versuche verzweifelt meine Vorfreude irgendwie zu kompensieren. Wenn ich dann dort bin, will ich am liebsten alles auf einmal machen.

Mit Menschen zu reisen, ist mir sehr wichtig. Natürlich mit Menschen, die man kennt. Obwohl es auch toll ist, dort neue Leute kennenzulernen. Dennoch nehme ich gerne Leute mit, die mir wichtig sind und bei denen es mir wichtig ist, diese Erfahrung mit ihnen zu teilen.

Ich kann diese Menschen, die irgendwo hinreisen, um den ganzen Tag nur am Strand zu lesen, nur sehr wenig verstehen. Ich gebe mein Geld schließlich für all die Sachen aus, um etwas zu erleben und nicht, um am Ende braun wieder zurück zu kommen. Wenn du dich sonnen willst, kannst du dich auch in den Park legen oder ins Schwimmbad. Wenn du schon in einem anderen Land bist, musst du dich doch verzaubern lassen. Die Stimmung einfangen und versuchen, soviel mitzunehmen, wie nur möglich!

Dennoch.. genauso schön, wie es ist, woanders zu sein, ist es mindestens genauso schön, wieder nach Hause zu kommen. Man sagt ja nicht umsonst: “Zuhause ist es am schönsten!” Da ist schon was dran. Zumindest gilt das für mich. Ich bin ein Mensch, der sehr verwurzelt ist. Dem es nur gut geht, wenn er seine vertraute Umgebung und seine Liebsten um sich hat. Ich brauche das, um mich wirklich wohlfühlen zu können.

Ich bewundere wirklich die Leute, die sich entscheiden, auszuwandern. An einen neuen Ort zu ziehen, innerhalb Deutschland ist für mich nochmal was anderes. Du hast heutzutage so viele Möglichkeiten, wieder an deinen Ursprungsort zurück zukehren. Wenn allerdings auswanderst, wird alles anders. Oft andere Zeitrechnung, lange und teure (und deshalb auch seltene) Flüge nach Hause, gewöhnungsbedürftiges Essen und Geflogenheiten. Ich weiß, den letzten Teil habe ich oben doch eben angepriesen. Aber alles eben nur in einem gewissen Maß und nicht für immer.

Wie gesagt, ich bewundere die Leute, die so vollkommen davon überzeugt sind, irgendwann zu gehen. Alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben anzufangen. Sie beweisen damit so viel Mut, sich in das Ungewisse zu stürzen, den ich wahrscheinlich einfach nicht hab.

Ich denke, Reisen ist daher irgendwie mein Kompromiss. Der Kompromiss,um nicht aus meiner Wohlfühlzone raus zu müssen, aber dennoch etwas erleben zu können. Eben schnuppern, aber nicht anfassen. Aber auch wenn ich vielleicht damit eine große Erfahrung verpasse, sehe ich doch, was mir dafür alles bleibt. Meine Familie, meine Freunde, mein Hier-fühl-ich-mich-wohl! Wieso sollte man manchmal etwas ändern, wenn man doch gar nicht muss?

Soo.. mal wieder ein Post außer der Reihe, zu einem Thema, das mich in letzter Zeit oft beschäftigte und das ich deshalb gern mal ansprechen wollte. Lasst mir gern eure Meinung da, wenn ich dazu eine habt.

Liebe Grüße
Laura

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17. April 2014

Möhren-Bananen-Cupcakes {Easter Special}

Hallooo ihr Süßen! Hach, gehts euch gut? Ich hoffe doch. Ostern ist ja nun jetzt schon fast da, da sollten wir doch dringend noch schnell das letzte Osterrezept für dieses Jahr zeigen. Das Wetter muss ja eigentlich nur noch besser werden. Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber in Berlin ist die ganze Zeit so ein Aprilwetter. Zuerst scheint die Sonne, dann regnet es plötzlich und dann wieder Sonne. Hagel war auch schon dabei. Aber ich schweife ab, denn heute soll es ja um meine letzte Osteridee für den Kaffee-Tisch gehen.

Ursprünglich war noch geplant, kleine Marzipankarotten auf die Cupcakes zu setzen. Naja, Pustekuchen. Die waren nämlich ernsthaft überall schon ausverkauft. Vielleicht hätte ich die schon ein bisschen früher besorgen sollen. Nun konnte ich es natürlich nicht ändern, wenn ihr also Lust habt, könnt ihr gern noch welche oben auf die Cupcakes setzen. Das sieht sicher auch nochmal toll aus!

Ansonsten, wie oben schon gesagt, ist der Back-Marathon jetzt auch erstmal wieder vorbei. Ich werde jetzt einfach die freien Tage noch genießen und Ostern 2014 ganz langsam an mir vorbei ziehen lassen. Findet ihr nicht auch, dass das schönste Gefühl ist, wenn man seine getane Arbeit betrachten kann?


Zutaten für 24 Muffins:
3 Eier
175 ml Sonnenblumenöl
3 Möhren (175 g)
2 weiche Bananen
280g Mehl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
150g Zucker

Zutaten für das Topping:
100g weiße Schokolade
200g Doppelrahm-Frischkäse
50g weiche Butter
1 Pck. Vanille-Zucker
3 EL Milch

Die Karotten waschen, schälen und klein raspeln.

Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken.

Zucker, Eier, Sonnenblumenöl, Karotten und Bananen in eine Schüssel geben. Gut durchrühren und Mehl, Salz und Backpulver dazu geben. Alles zu einem homogenen Teig verarbeiten.

Den Teig nun auf die Muffinförmchen verteilen und in den vorgeheizten Backofen bei 150°C (Umluft) für 30 Minuten backen.

Nachdem die Muffins abgekühlt sind, die weiße Schokolade in einem Wasserbad auflösen.

Währenddessen den Frischkäse, die Butter und den Zucker zusammenmixen.

Wenn die Schokolade flüssig ist, zu der Frischkäse-Masse hinzugeben.

Zum Schluss noch die Milch hinzugeben.

Ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit das Topping etwas fester wird.

Zum Schluss auf den Muffins verteilen. Fertig!

Wie ihr vielleicht grade merkt, probiere ich mich momentan ganz schön aus im Bereich der Food Photography. Ich hoffe ich kann eine Zeit lang noch das Niveau halten. Zwar beginnt bei mir seit dieser Woche wieder die Uni, aber der Mai ist ja voll mit Feiertagen. Da werde ich hoffentlich trotzdem noch genug Zeit finden.


Ich habe für euch dann noch eine Übersicht über alle meine bisherigen Osterrezepte. Wenn euch dieses nicht zusagt, vielleicht findet ihr ja ein anderes ganz ansprechend? Langsam haben sich da nämlich schon so einige Rezepte bei mir angesammelt. Einfach auf das Bild unten klicken!

Liebe Grüße
Laura

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13. April 2014

Lemoncake {Easter Special}

Hallo ihr Süßen! Geht euch gut? Heute geht es gleich wieder mit meinem Easter Special weiter. Ich habe beschlossen, den Tasty Tuesday erstmal links liegen zu lassen, bis Ostern vorbei ist. Sonst schaff ich das einfach alles nicht zu zeigen. Und glaubt mir, ich bin mal wieder so in Osterstimmung.. Zumindest, was das Backen angeht. Ich weiß auch nicht, aber an Ostern blühe ich in der Küche immer richtig auf. Das sollten wir doch nutzen!

Ich weiß, Zitronenkuchen ist ansich ja nicht unbedingt das typische Osterrezept, dennoch finde ich, dass der Kuchen super zu Ostern passt und für alle ist, die vielleicht nicht ganz so viel Aufwand an Ostern haben möchten. Außerdem habe ich danach noch diesen Kuchen verschenkt und deshalb hübsch verpackt. Ich finde nämlich, dass Ostern nicht unbedingt das Fest der großen Geschenke ist, aber ein selbstgemachter Kuchen ist immer eine nette Geste.

Eigentlich wollte ich noch einen kleinen Schokohasen einbacken. Ähnlich wie auf diesem Bild hier. Leider ist das total in die Hose gegangen. Die Hasen sind nämlich wieder hoch gekommen und nicht wie gehofft im Teig verschwunden, als kleine Überraschung. Vielleicht probiert es ja jetzt einer von euch und sagt mir dann, wie ichs besser machen kann.


Zutaten für den Teig:
100 g Margarine
100 g Naturjoghurt
4 Eier
100 ml Zitronensaft
1 Bio-Zitrone
200 g Mehl
1 Pck. Backpulver
150 g Zucker
Puderzucker
Die Eier trennen. Die Schale der Zitrone abreiben.

Das Eigelb zusammen mit dem Joghurt, der Margarine, dem Zucker und Vanilliezucker, dem Zitronensaft und der abgeriebenen Zitrone in eine Schüssel geben. Mit einem Handmixer gut vermischen.

Nun das Mehl und das Backpulver unterrühren.

Als nächstes das Eiweiß steif schlagen. Anschließend ebenfalls hinzugeben.

In den vorgeheizten Ofen geben und bei 150°C Umluft für ca. 40 Minuten backen. Nach 15 Minuten einmal in der Länge einstechen, damit der Kuchen in der Mitte auch hoch geht.

Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreuen. Fertig!



Neben dem Kuchen, will ich euch allerdings auch noch zeigen, dass man das Zitronenmotto auch schön in seinen Ostertisch integrieren kann. Grade mit Zitronen verbindet man doch Frische und das satte Gelb passt prima zum Frühling und zu Ostern. Deshalb kann man doch Gelb als seine Hauptfarbe nehmen für den Ostertisch. Warum nicht?

Wie ihr seht, habe ich ein kleines Segelboot aus einer halben Zitrone gebastelt. Ist es nicht herzallerliebst? So kann man tolle Tischkarten gestalten. Einfach auf das Segel den Namen des jeweiligen Gastes schreiben und fertig! Die Idee habe ich hier gesehen und ich musste sie einfach nachmachen.

Ebenfalls habe ich noch für euch eine Geschenkidee, falls ihr jemandem eine kleine Freunde an Ostern machen möchtet. Ich habe aus dem Teig noch Mini-Guglhupfe gebacken und sie in einen Eierkarton gelegt. Anschließend habe ich ihn dann noch mit Bändern und Blumen gestaltet und tatatataaa! Fertig. Ist das nicht süß? Ich würde mich über sowas auf jeden Fall auch freuen.

Puhhh und das wars dann auch! Das zu fotografieren hat echt lange gedauert und ich bin irgendwie ganz froh, dass ich es jetzt endlich geschafft hab. Was meint ihr? Passt Zitronenkuchen zu Ostern? Und habt ihr vielleicht auch ein Kuchenrezept, dass vielleicht nicht ganz so zu Ostern passt, ihr es aber dennoch gern da auftisch?

Liebe Grüße
Laura

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