2. September 2014

welcome september {Monatsfavoriten, Shopvorstellungen & Auflösung der Gewinner des 3-Jährigen-Gewinnspiels}

Hallo September, hallo goldene Abendstunden, bunte Blätter und kühle Herbstluft. Ich muss ja sagen, ich mag den September, da er noch so eine Mischung aus Sommer und Herbst ist. Noch nicht ganz so kalt wie im Oktober, aber trotzdem nicht mehr so grün wie im August. Der September ist für mich dieses Jahr sowieso etwas besonderes, da ich ihn in Hamburg und nicht in Berlin verbringen werde. Mal schauen, wieviel anders es da dann wird.




Es gibt außerdem ab September auch auf dem Blog eine Veränderung. Ich führe nämlich eine neue Kategorie ein, wo ich meine Monatsfavoriten vorstelle (immer zum passenden Monat) und neue Shops, mit denen ich in Zukunft kooperieren werde und denen ihr unbedingt einen Besuch abstatten solltet. Also auf gehts!



{1} Washi Masking Tape 5er Set Box* – {2} “Woods Abstract” iPhone 5s Hülle – {3} “All you need Istanbul” – Notizbuch – {4} Classic Teamaker tea to go – {5} My Memo Tape weiß/neongelb gestreift – {6} Blumentäschchen S – {7} Clueso’s Album “Stadtrandlichter”* – {8} Moleskine Notizbuch in rot – {9} Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand* – {10} Talking Tables Papier-Strohhalme* – {11} Baumwollgarn rot/weiß – {12} “Adventure” Laptop 15-16 Tasche – {13} Weißer Tee “Pfirsich-Johannisbeere” – {14} Loop Alpine / Black Lily


Und nun zu meinen neuen, tollen Sponsoren:


Caseable stellen die Taschen und Hüllen für eure wichtigsten Sachen her – Laptops, Tablets und Handys. Wieso sollten diese also nur ihre Funktion erfüllen, aber nicht auch noch gut aussehen? Das dachte sich auch Caseable. Hier kannst du dir entweder eins der vielzähligen, vorgefertigten und modernen Designs für dein Case aussuchen oder einfach eins ganz individuell mit deinen eigenen Bildern selbst gestalten. Mit dem Gutschein himbeere5 bekommt ihr sogar bei eurem Kauf noch 5€ Rabatt.


Bei R.S.V.P. findet ihr alles, was das Schreibwaren-Herz begehrt. Wunderschöne Drucke, tolle Kalender oder buntes Masking Tape aus aller Welt werden hier angeboten. Schreibwarenklassiker und klassische Handwerkstechniken wie Buchdruck, Siebdruck, und Holzschnitt werden hier angeboten. Du findest hier sehr hochwertige Produkte zu einem guten Preis, vorallem die Grußkarten sind ein Hingucker. Wer sich also beim Stöbern von Notizbüchern, Kalendern oder anderen Papeteriewaren verlieren kann, sollte hier einmal vorbei schauen.

Aus Nordens Perle Hamburg kommt der Shop Coquelicot. Coquelicot ist französisch und bedeutet Klatschmohn und für Valerie das schönste Wort der französischen Sprache. Und schön ist nicht nur das Wort, sondern auch ihre Produkte. Sie stellt nämlich mit viel Liebe verschieden große Täschchen her mit tollen Mustern und Stoffen. Es werden die Größen XS-L angeboten. Außerdem gibt es in ihrem Shop auch noch ein eBook, wo sie erklärt, wie ihr euch eure eigenen Täschchen nähen könnt.

Außerdem habe ich noch die glücklichen Gewinner meines 3 Jährigen Jubiläums ausgelost. Dieses mal leider nicht in Videoform. Von der Zeit war es dieses Mal leider nicht möglich. Trotzdem habe ich versucht, es hübsch zu verpacken. Und das hier sind sie (die E-Mails werden heute Abend rausgeschickt):



Ich hoffe ihr habt ebenfalls einen guten Start in den September. Schauen wir mal, was er uns bringen wird!

Liebe Grüße
Laura

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29. August 2014

Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes

Es ist ja nun schon eine Weile her, als ich meine letzte Bücherreview schrieb. Irgendwie fehlte mir immer die Motivation oder die Zeit. Dabei stapeln sich langsam die Bücher, die ich euch hier vorstellen möchte. Also habe ich mich jetzt endlich mal ran gesetzt und stelle euch heute das Buch “Ein ganzes halbes Jahr” vor.




Ich hatte ja schon soo oft was von diesem Buch gehört. Sowieso greife ich in letzter Zeit nur noch zu Büchern, über die momentan gesprochen wird. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das so gut ist, aber so war es eben auch wieder dieses Mal. Ich habs schon oft in der Hand gehabt, einmal sogar einer Freundin zum Geburtstag geschenkt, ohne es selbst gelesen zu haben. Als dann plötzlich eine Kommilitonin mit dem Buch in der Uni auftauchte, fragte ich einfach, ob ich es ausleihen kann. Es hat mich ja quasi schon verfolgt. Und so kams dann, das ich endlich mit Lesen begann.

Es war ja mal wieder eins dieser “Danach-musst-du-wirklich-heulen”-Bücher und vor denen habe ich ja immer ein bisschen Angst, weil sie immer so hoch in den Himmel gelobt werden, dennoch gebe ich ihnen immer wieder eine Chance.

Bevor ich also über meine Meinung rede, das sagt das Internet:

Lou & Will.

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will. (Quelle)




Ich will ehrlich sein. Als ich das Cover sah, fand ich das Buch nicht sehr ansprechend. So im Nachhinein finde ich, dass das Cover so gar nicht zum Buch passt. Es ist super kitschig und man kann sich nicht wirklich vorstellen, was für ein tiefgründigender und bedeutender Text dahinter steht. Unter dem Titel habe ich mich auch etwas anderes vorgestellt. Auch wenn er jetzt nach dem Lesen durchaus Sinn macht, dachte ich dabei an ewas ganz anderes. Eine super kitschige Liebesgeschichte oder so. Dies traf zum Glück nicht zu.

Wie gesagt, ich fing an zu lesen. Wenn es wirklich eins dieser x-beliebigen Liebesgeschichten gewesen wäre, hätte ich wohl nicht weiter gelesen. Denn davon gabs ja doch schon genug. Es erinnerte mich inhaltlich zuerst etwas an “Ziemlich beste Freunde”, da der Aufbau gerade am Anfang sehr ähnlich ist – Person ohne wirkliche Perspektive sucht Job und findet einen, in einem Bereich, wo sie überhaupt keine Erfahrung hat. Alle anderen Pflegekräfte haben irgendwann aufgegeben, aber da diese Person dieses mal so anders ist, entwickelt sich eine wirklich Freundschaft.

Auch wenn ich mir “Ziemlich beste Freunde” gerne angesehen habe, war es für mich irgendwie so eine Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichte und das war bei diesem Buch nicht der Fall. Es war anders und das war es, was mir wirklich sehr gut gefiel.




Sowohl Lou als auch Will sind beide an einen Stillstand in ihrem Leben gekommen, von dem sie nicht mehr los kommen. Zumindest nicht ohne gegenseitige Hilfe. So kommt es, dass Lou nicht nur Will in seiner Situation hilft, sondern auch umgekehrt.

Unglaublich gerne verfolgt man mit, wie Lou und Will sich langsam weiter entwickeln und wegen des jeweils anderen sich im positiven verändern. Man denkt sich, ja so kanns eigentlich weiter gehen. (Dieses “alles wird am Ende gut”, was ich eben noch krisiert habe, fand ich in dem Moment dann doch ganz ansprechend. Wir Menschen wollen eben ein Happy End) Aber da man weiß, dass das Buch nun mal nicht so weiter gehen kann, wächst irgendwann in einem dieses komische Gefühl, dass bald etwas passieren wird, was die ganze Stimmung kippen wird.

Ich denke nicht, dass ich spoiler, wenn ich sage, dass es natürlich auch eine Liebesgeschichte zwischen Lou und Will ist. Schließlich sagt das ja schon der Klappentext. Also ist es wohl nicht zu viel verraten, wenn ich euch jetzt sage, dass sie sich natürlich auch ineinander verlieben und es eine ganz besondere Art von Liebe ist. Moyes bringt das ganz wunderbar herzerwärmend rüber.

Ich finde ein Buch immer dann besonders, wenn es etwas in mir bewegt. Ich finde, dass hat dieses Buch hier ganz gut geschafft. Durch Wills starke körperliche Behinderung und seine Einstellung zum Leben, fängt man auch viel an, über sein Leben nachzudenken. Darüber wann man weiter kämpfen und wann man aufgeben sollte. Was dies auch für dein Umfeld, deine Familie und deine Freunde bedeutet und wievielen du damit mit schadest. Ob du nur an dich denken solltest ohne Rücksicht auf die anderen oder ob es wichtiger ist, andere nicht damit zu verletzen.




Doch wenn man darüber nachdenkt, bekommt man aber auch ein Gefühl, dass man nicht ganz befriedigt ist. Man kann dabei nicht alles zu richtig oder falsch zählen, nicht nur schwarz und weiß sehen. Beide Seiten haben Recht und dann auch wieder nicht. Man fragt sich, wie man selbst reagieren würde. Denkt eigentlich, dass man es genau wüsste, aber wenn man genauer darüber nachdenkt, kommt man dann doch ins zweifeln, da man nun man doch noch nie in so eine Situation war. Es gibt so viele kleine Schicksale auf dieser Welt, von der wir gar keine Ahnung haben, weil sie für die Welt und die Masse fast keine Bedeutung haben, aber für die Person selbst der Mittelpunkt ihres Leben ist.

Und während man das liest, die Gedanken einen dazu fast erdrücken, kommt Lou daher und versucht mit ihren Vorschlägen und Unternehmungen dem Leben und den Gedanken die Leichtigkeit zurück zu bringen. Zu zeigen, wie schön das Leben ist und wozu es sich zu leben lohnt und man erkennt mal wieder, dass es eine Sache gibt, die uns vermutlich allen die Lebenfreude zurück gibt, weil sie beflügelt – die Liebe.



Trotzt dieses ernsten Themas, ist die Geschichte unglaublich humorvoll geschrieben. Will und Lou verstehen beide viel von Sarkasmus und Ironie, nehmen den jeweils anderen gern auf den Arm und damit schafft Moyes, dass es kein tottrauriges Buch wird, nachdem man wahrscheinlich an Depressionen leidet, sondern dass man diesen schweren Klumpen, den man hier serviert bekommt, auch tatsächlich runterschlucken kann. Man schafft es, die schlechten Sachen für ein paar Seiten auszublenden und damit gibt die Autoren einem die Chance, auch mal auszuatmen.

Auch wenn das Buch vielleicht das gar nicht so beabsichtigt hat, finde ich, dass man sehr gut hier sieht, dass man viel dankbarer sein soll, über das was man hat (oder eben nicht hat) und das wir Menschen das oft vergessen. Das soll für alle Menschen gelten, denen es gut geht, völlig unabhängig ob sie eine Behinderung haben oder nicht, denn jeder ist seines Glückes Schmied. Wenn ich manchmal Leute sehe, die in allem nur das negative sehen, sich dauernd nur benachteiligt fühlen oder anderen für alles die Schuld geben, werde ich manchmal so wütend, da sie sich ihren wahren Glücks gar nicht bewusst sind und es kein bisschen zu schätzen wissen..

Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass das Ende mein Herz fast zerrissen hat. Es ist schwer darüber zu schreiben, ohne zu spoilern, aber ich habe ja schon gesagt, dass es keine Geschichte ist, wo alles gut geht, auch wenn man sich das wirklich bis zum Ende wünscht und man doch noch einen Funken Hoffnung hat. So war es zumindest bei mir und daher viel es mir wohl auch so schwer, dass Ende zu akzeptieren. Man kann es verstehen und irgendwie auch nicht und irgendwie will man doch dieses verflixte, langweilige Happy End wo alle glücklich zusammen leben, bis an ihr Lebensende.




Wie man also glaube ich unschwer erkennen kann, hat man das Buch doch sehr berührt und ich bin froh, dass ich es gelesen habe, da es in meinem Augen ein sehr gutes Buch war. Wie gesagt, über das Buchcover kann man sich streiten.. ;)

Ich würde es also auf jeden Fall empfehlen, zu lesen, wenn ihr solche Geschichten mögt, wo man vielleicht auch mal zu den Taschentüchern greifen muss und die einfach sehr bewegen und zum Nachdenken anregen.

Und was ist mit euch? Kennt ihr das Buch? Habt ihr es gelesen? Wie fandet ihr es? Oder wollt ihr es nun lesen? Ich bin gespannt auf eure Geschichten!

Eure Laura

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24. August 2014

Istanbul {Basare}

Heute folgt der zweite Post von meiner Istanbul-Reise. Nachdem im ersten Post zuerst nur allgemeine Fotos gezeigt wurden, nehme ich euch in den nächsten immer zu bestimmten Orten mit. Heute zeige ich euch die Bilder, die ich auf den Basaren gemacht habe. Ich war auf zwei unterschiedlichen. Dem Großen Basar und dem Gewürzbasar.




Beginnen wir in chronologischer Reihenfolge. Zuerst besuchten wir den Großen Basar. Ehrlich gesagt habe ich ihn mir etwas anders vorgestellt. Ich dachte, dort gibt es wirklich viele Stände (ähnlich wie ein Markt). Es war aber eher eine Anreihung von Geschäften. Der Basar war unglaublich groß (daher wohl auch der Name), weshalb es eine Weile gedauert hat, bis wir durch waren.






Vorallem gab es jede Menge Lampen, Kleidung und Geschirr. Für die ersten beiden habe ich mich ehrlich gesagt nicht so sonderlich interessiert. Nur bei dem Geschirr versuchte ich mein Glück. Leider hat man es schon sehr schwer, wenn man als Tourist rumläuft, da sie wirklich die ganze Zeit versuchen, reinzulegen. Beispielsweise verlangten sie für eine kleine Schale 25 TL (8,90€). In einem Geschäft entdeckten wir dann ähnliche Schalen für 10 TL (3,50€) Also immer vorsichtig sein und nicht sofort zugreifen!




Ich wurde auch vor den unglaublich aufdringlichen Verkäufern gewarnt, dass sie dich gar nicht mehr in Ruhe lassen würden. Die Erfahrung habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gemacht. Klar, sie haben dich angesprochen, aber als sie merkten, dass du kein Interesse hattest, haben sie dich auch in Ruhe gelassen. Also wirklich überhaupt nicht unangenehm.




Danach ging es auf den Gewürzbasar. Wie der Name schon sagt, wurden dort hauptsächlich Gewürze verkauft. Aber auch Tee oder getrocknete Früchte. Dieser Basar gefiel mir von der Atmosphäre um einiges besser. Dieser hatte wirklich Marktcharakter und man konnte hier auch viele Einheimische treffen, die hier selber einkaufen gehen.






Die Gewürze waren mit ihren verschiedenen Farben alle unglaublich schön aus und mein Fotografieherz schlug wirklich immer höher, je mehr wir vom Basar sahen. Allerdings war es hier auch um einiges beengter. Das lag wahrscheinlich daran, dass dieser Basar um so vieles kleiner war, als der erste. Man ist also dementsprechend auch schnell durch.




Hier kauften wir auch tatsächlich etwas. Nämlich viele, viele Gewürze! Dies würde ich auch jedem raten, der mal über diesen Basar geht. Dort gab es nämlich viele Sachen, die man in Deutschland noch nie gesehen hat. Hühnchengewürz, Fischgewürz, Salatgewürz, Köftegewürz und und und.. Übrigens rate ich euch ab, solche Fertigpakete zu kaufen. Selbst auswählen und probieren macht viel mehr Spaß!

Soo, das wars dann auch schon. Ihr könnt euch noch über einen Eintrag von den Moscheen und den Prinzeninseln freuen!

Liebe Grüße
Laura

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