Jul
27
2015

Der Blog wird 4! {Gedanken, Gefühle und ein ganz großes Dankeschön!}

Ach Leute, was soll ich sagen? Vor 2 Tagen ist mein Blog 4 Jahre alt geworden und ich habe es mit keiner Silbe erwähnt! Ich wollte ehrlich gesagt wie jedes Jahr etwas schreiben. Ein bisschen nachdenklich sein und natürlich vor allem dankbar. Diesen Post hatte ich immer vor mir hergeschoben. Hatte im Juli so viel zu tun und als ich dann am Samstag am Strand in Sozopol saß, ist es mir plötzlich mit Schrecken eingefallen: Heute ist mein Blog 4 Jahre alt geworden. Zuerst habe ich überlegt, ob ich noch schnell zum Laptop renne und irgendwas eintippe und euch dann präsentiere. Stattdessen habe ich probiert mich zu entspannen und euch dann lieber in aller Ruhe zu erzählen, was ich euch zu diesem Ereignis sagen möchte.


Vor 4 Jahren also. Dort fing alles an und wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich jetzt dort bin, wo ich jetzt bin, hätte ich wohl nur müde gelächelt und demjenigen nicht geglaubt. Es fing als kleines Projekt an, aus dem Drang heraus, irgendwas der Welt mitzuteilen, etwas beizutragen, sie schöner zu machen. Ich habe meine Liebe fürs Kochen und Backen entdeckt und erst recht fürs Reisen, Fotografieren und Kreieren. Es ist ein ganz großer Teil meines Lebens worden und ich möchte das auf gar keinen Fall missen.



Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Es gab auch Stunden, wo ich jegliche Motivation verlor, wo ich so gar keine Lust mehr hatte und mir einfach nur wünschte, die Last, den Druck, den so ein Blog mit sich bringt, einfach fallen lassen zu können. Immer habe ich mich allerdings wieder gefangen und bin froh, dass ich damals nicht die für mich falsche Entscheidung getroffen habe.

Wenn ich so zurück blicke, ist es schon irre, was aus diesem kleinen Projekt geworden ist. Was ich damit angefangen habe, was ich erreicht habe, wie ich mich selbst an meine Grenzen gekommen bin. Das hört sich jetzt vielleicht albern an, aber schaut man sich einmal an, was ich schon alles wegen meines Blog machen durfte, staune ich darüber auch selbst immer wieder.



Der Blog entwickelte und entwickelte sich und kam zu einem Punkt, wo ich oft selbst inne halten musste und mich fragte, ob ich das noch so will. Ich bekomme inzwischen viele Kooperationsanfragen, kann zwar vom Blog nicht leben, aber mir zumindest ein üppiges Taschengeld dazuverdienen und habe gleichzeitig immer die Verantwortung im Rücken. Die Verantwortung für meine Entscheidungen. Stelle ich das jetzt so rein? Nehme ich die Kooperation an? Bin ich davon, was ich hier zeige wirklich 100% überzeugt? Beeinflusse ich die Leute damit in gewisser Weise? Solche Fragen stelle ich mir sehr oft und ich probiere immer authentisch zu bleiben und hoffe, dass mir das auch gelingt. Ich hoffe, das seht ihr genauso.

So viele nette Menschen durfte ich nur durch das Bloggen kennenlernen. Menschen, die genauso denken wie ich. Die sich für den gleichen Weg entschieden haben und mit denen ich über Themen reden kann, die meine Freunde nicht verstehen. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl und fühlt sich nach so viel mehr als nur ein Hobby an!



Und gleichzeitig werde ich von meinen Freunden und meiner Familie ernst genommen. Erhalte Verständnis, dass dieses Projekt für mich sehr wichtig ist und werde auf keinen Fall nur nett belächelt. Sie interessieren sich wirklich dafür, was ich tue und unterstützen mich alle so sehr. Ich hätte mir das wirklich niemals erträumen können und bin gleichzeitig so dankbar!

Natürlich seid auch ihr es, die mir so oft ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Mit euren Kommentaren gebt ihr mir sehr viel und ich bin manchmal so gerührt, wenn ich persönliche Nachrichten bekomme. Einfach, weil die Leute sich bedanken wollen bei mir! Ich kann es gar nicht glauben. Da interessieren sich so viele Leute für das, was ich tue und unterstützen mich damit so ungemein! Es ist so wunderbar toll, dass es euch alle gibt!



Tja, jetzt habe ich also diesen Post geschrieben und etwas improvisiert. Geplant war es nämlich eigentlich ganz anders und dann kam doch das hier raus. Es war einfach zu stressig im Juli und anderen Dingen in meinem Leben musste ich leider mehr Aufmerksamkeit schenken. Dennoch schreibe ich das jetzt hier und das kommt alles einfach so aus meinem Bauch raus. Ganz so, wie ich bin und nicht anders. Nicht gestellt, nichts hübsch angerichtet, sondern genau so, wie ich gerade denke und fühle. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das und mögt auch trotzdem auch diesen Post.

Ich bin so gespannt auf die Zukunft und was sie mir bringen wird! Egal wie es läuft, ich hoffe ihr und seid ein Teil davon!

Ich freue mich jetzt schon.
Laura

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Jul
24
2015

Paris {Instagramphotography}

Für mich ging es Ende Juni nach Paris. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr vielleicht davon etwas mitbekommen. Auf meinem Blog möchte ich aber auch gern etwas dazu schreiben, da die Reise zwar sehr kurz, aber doch sehr ereignisreich war! Ich muss aber gleich zu Anfang sagen, dass Paris irgendwie nicht meine Stadt ist. Sie ist echt super schön, keine Frage! Aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen, wie z.B. bei London oder Lissabon. Trotzdem ist Paris natürlich ein Besuch wert und sollte auf jeden Fall auf jeder Reise-Liste stehen!





Als erstes möchte ich euch von ein paar Erkenntnissen berichten, die mir in Paris so aufgefallen sind:

* Ja, Paris ist teuer! Das stimmt. Eine Kugel Eis kostet beispielweise 3€. Schnäppchen findet man in Paris nicht, man kann aber beispielweise in Supermarkt auch Sachen kaufen, die normale Preise haben.

* Das Klischee, dass Franzosen kein englisch sprechen, kann ich nur teilweise bestätigen. Es gab eben solche und solche. Manche Franzosen haben wirklich nur mit mir französisch gesprochen, obwohl ich sie auf englisch etwas gefragt hatte. Andere hatten sich aber auch bemüht, mit mir englisch zu reden und das war gar nicht so schlecht! Einmal wurde ich sogar von einem älteren Herren auf deutsch angesprochen mit einem süßen französischen Akzent!

* Paris ist alles andere als barrierefrei. Es gibt sehr viele Treppen und Pflasterstraßen. Nur an den großen Punkten gibt es Fahrstühle.





* In der pariser Straßenbahn wird bei jeder Station ein kurzes Lied gespielt. Ein bisschen wie Fahrstuhlmusik.

* Die Stationen in Paris werden immer zwei Mal angesagt. Ein mal in einem fragenden Ton und dann in einem ausrufenden Ton.

* Wenn du auf den Eifelturm willst, kann ich den Treppenweg wirklich empfehlen. Er kostet weniger als der Aufzug, die Schlange ist kürzer und so anstrengend ist es auch nicht. Außerdem kannst du auf jeder Ebene eine Pause machen.

* Wenn du unter 26 bist, kannst du in viele Attraktionen in Paris noch vergünstigt gehen, weil du dann noch als junger Erwachsener giltst.







Wir hatten wirklich unglaublich Glück mit dem Wetter. Allerdings wurde es dann am Mittwoch mit 38°C doch etwas zu heiß. Zumal es dann auch noch unser Abreisetag war und wir unsere Rucksäcke den ganzen Tag mitschleppen mussten.

Hinzu kam, dass an diesem Mittwoch auch noch der Zug zum Flughafen ausfiel. Das Problem war folgendes: Ein vorheriger Zug blieb in einem Tunnel stecken (vermutlich auch wegen der Hitze). Irgendwann rief der Lockführer durch die Lautsprecher durch, dass er jetzt die Türen für frische Luft öffnet, aber die Passagiere bitte nicht raus gehen sollten. Natürlich sind trotzdem viele rausgestürmt. Später musste deshalb die komplette Streche wegen Personen auf dem Gleis gesperrt werden.





Als wir am Gleis ankamen, sollte der Zug 15 Minuten später wieder fahren. Dieser kam dann auch, aber ihr könnt euch vorstellen, wie voll er war. Als ich dort rein ging, waren es gefühlte 45°C im Zug, weil er keine Klimaanalage hatte. Zudem kam hinzu, dass der Zug aus irgendwelchen Gründen noch 15 Minuten im Bahnhof stehen blieb. Es war wirklich kein Vergnügen. Später erfuhr ich, dass in einem anderen Abteil die Klimaanlage funktionierte und dort vom Bahnpersonal sogar noch Wasser reingereicht wurde…






Und was ist mit euch? Seid ihr schon mal in Paris gewesen? Wie fandet ihr die Stadt der Liebe?

Liebe Grüße
Laura

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Jul
21
2015

{Tasty Tuesday} – Panna Cotta mit Heidelbeersoße

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, befinde ich mich momentan im Urlaub und dieser Post geht automatisch online. Ich sitze hoffentlich gerade irgendwo am Strand in Bulgarien und lasse einfach mal die Seele baumeln. So einen richtigen Strandurlaub hatte ich schon ewig nicht mehr und ich denke, dieser wird mir sicher ganz gut tun. Dieser Post wurde schon vor längerem verfasst und ich habe ihn immer als Reserve immer im Hinterkopf behalten, um ihn zu verwenden, wenn ich längere Zeit keine Posts schreiben kann. Momentan ist ja sowieso die stressige Unizeit gewesen und daher kam mir dieser Post ganz recht.



Also bitte verzeiht mir, dass man auf diesen Bildern noch Kirschblüten sieht. Wie gesagt, ich fotografierte das Rezept bereits im April und fand es zu schade, die Bilder einfach nicht zu verwenden. Deshalb ignoriert die Blumen einfach. Das Panna Cotta schmeckt auch ohne Kirschblüten sehr gut! ;) Ich hätte auch eigentlich nicht gedacht, dass ich es nun doch so viel später veröffentliche. Aber es ist, wie es ist!






Zutaten:
3 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
750 g Schlagsahne
150 g Zucker
300g Heidelbeeren
50ml Wasser
Tortelett-Förmchen*
Die Gelantine nach Angaben auf der Packung einweichen. Die Vanilleschote halbieren und das Mark mit einem Messer herauskratzen.

200g von der Sahne mit dem 100g Zucker und dem Mark der Schote erhitzen. Die Gelantine darin auflösen.

Die heiße Sahne zur restlichen Sahne hinzugeben und in die Förmchen füllen. Mindestens 6 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Die Heidelbeeren waschen. Die Wasser in einem Topf erhitzen. Die Heidelbeeren und den Rest des Zuckers hinzu geben und zum Kochen bringen. Abkühlen lassen und über das Panna Cotta gießen. Fertig!

(Originalrezept)





Ich liebe ja Panna Cotta. Einerseits ist es super einfach zu machen und trotzdem ist es so vielseitig! Für Partys finde ich es auch immer sehr praktisch, da es wirklich super schnell geht. Einzig und allein das fest werden dauert etwas. Mit Erdbeeren oder Himbeeren kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Die Saison ist ja jetzt dafür eh momentan. Auch Pfirsich würde sicher lecker sein!



Und was ist mit euch? Seid ihr auch so ein großer Panna Cotta-Fan? Oder was ist euer Lieblingsdessert?

Liebe Grüße
Laura

* Amazon Affilates Link.

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