29. Oktober 2014

Things you need for professional blogging {Blogger 1×1}

Wenn du deinen Blog liebevoll und regelmäßig mit Beiträgen füllst, wird es irgendwann passieren: Ein Shop schreibt dich an und fragt nach einer Kooperation. Als es bei mir so weit war, bin ich wirklich wortwörtlich vor Freude gehüpft. Das lag nicht daran, dass ich jetzt das große Geld vor Augen sah und die ganzen Gratisartikel, sondern viel mehr, dass mein Blog einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte, wo Firmen glaubten, eine Kooperation würde sich hier lohnen. Es ist irgendwie wie eine Bestätigung für all das, was man hier macht. Natürlich bekommt man die durch die Leser ebenfalls, aber das ist nochmal eine ganz andere Ebene. Die Liebe und Mühe, die man hier reinsteckt, hat sich gelohnt!




Wie gesagt, als ich die erste Anfrage bekam, hüpfte ich durch die Gegend und als ich mich beruhigte, kam mir der Gedanke, dass ich ja eigentlich überhaupt keine Ahnung von diesem ganzen Gebiet habe. Bis heute, habe ich mir mein Wissen aus Erfahrungen und Bauchgefühl angeeignet. Heute möchte ich gern mit euch dieses Wissen teilen und manchen vielleicht etwas damit bei ihren Anfängen helfen.
Klar, ich weiß, ich bin hier nicht die Expertin mit den größten Kooperationen und oft gehört da auch etwas Glück dazu, aber bei mir hat dieses Wissen funktioniert und ich denke, es hier zu teilen, wird auf jeden Fall nicht schaden!

Fangen wir also an: Als erstes ist es selbstredend, dass dein Blog ansprechend sein sollte. Die meisten Leute kommen auf deine Seite und entscheiden über den ersten Eindruck, ob sie bleiben wollen oder nicht. D.h. dein Layout sollte schon etwas professioneller wirken. Vielleicht nicht so, wie die ganzen fertig Bauseiten und möglicherweise könnten sie etwas originelles beinhalten. Das ist wie bei einem Menschen. Wenn du das Äußere magst, wirkt er für dich gleich viel sympatischer.




Als nächstes geht es um den Inhalt. Niemand verlangt, dass du überprofessionelle Fotos machst, wie beim Fotografen das üblich ist. Oder die Artikel so professionell geschrieben sind, als wären sie einem Magazin entsprungen. Im Gegenteil, ich finde das “normale” Fotos und dein eigener Schreibstil oft viel authentischer wirken, als perfekt zurecht gelegte Motive und Wörter. Wichtig ist nur, dass man merkt, wieviel Mühe und Liebe du in die Posts gesteckt hast. Einen lieblosen “Hauptsache, mal wieder was gebloggt”-Post liest wirklich niemand gern. Genauso wichtig ist, dass du regelmäßig bloggst. Es muss nicht jeden Tag sein, aber einmal in der Woche wäre schon gut. Allerdings setze dich nicht unter Druck! Wenn du momentan keine gute Idee hast, dann gönn dir lieber ein paar Tage Pause und warte auf die nächste Inspiration.

So, dein Blog sieht super aus und dein Inhalt ist auch toll. Nette Shops und noch nettere Shopbesitzer können also kommen. Sollte also jetzt wirklich jemand auf dich aufmerksam geworden sein, wäre es ganz hilfreich, wenn er nicht Stunden suchen müsste, um zu herauszufinden, wie man dich kontaktieren kann. Richte dir also eine Seite ein, wo du Kontaktmöglichkeiten hinterlegst. Zusätzlich gibt es auch noch Advertise / PR / Kooperations – Seiten. Mit solchen Seiten zeigst du den Shops schon, dass du Kooperationen eingehst. Es gibt ja auch Blogs, die das einfach nicht machen wollen.
Diese Seiten dienen dazu, dem Shop einen kleinen Einblick zu geben, was für Kooperationen möglich sind und welche überhaupt nicht gehen. Außerdem kannst du zeigen, wie groß deine Leserzahl ist, ein bisschen über den Blog und seine Themen zu berichten und und und… So eine Seite ist quasi deine virtuelle Visitenkarte, die du verteilst und wenn jemand Interesse hat, meldet derjenige sich. Du hast also hiermit die Möglichkeit, deinen Blog schon etwas vorzustellen, ohne überhaupt Kontakt mit dem Kooperationspartner aufgenommen zu haben.



Auszug aus meinem Media Kit, Stand: August 2014

Der Shop hat mit dir Kontakt aufgenommen und möchte gerne weitere Informationen erhalten. Jetzt kommt das Media Kit in Spiel. Gerade, wenn du regelmäßiger Kooperationen eingehst, ist das Media Kit wirklich sehr sinnvoll. Hier hast du einfach alle Informationen gespeichert, die mit Kooperationen auf deinem Blog zu tun haben. Wenn du mehr darüber wissen willst, was alles in ein Media Kit rein muss, dann google es einfach mal. Da gibt es genug Seiten zu.
Zwei wichtige Vorteile hat ein Media Kit: Du musst nicht in jeder E-Mail die Informationen von neuem aufschreiben, sondern verweist einfach darauf. Zweitens wirkt soetwas viel professioneller und du erweckst den Eindruck, als wüsstest du wirklich, wie der Hase läuft. Leider denken ja manche Firmen immernoch, dass man Blogger leicht über den Tisch ziehen kann.

Allerdings bedenke: Ein Media Kit ist nicht einfach erstellt und damit hats sichs. Es will gepflegt und regelmäßig auf den neusten Stand gebracht werden. Das ist auch Zeit und Arbeit, die ihr euch ab und zu nehmen solltet.




Zum Schluss kommt etwas, das ihr außerhalb der virtuellen Welt braucht: in der Realität! Das sind Visitenkarten. Klar, im Internet kannst du mit einem Link auf deine Seite verweisen oder eben das Media Kit schicken. Was machst du, wenn du jemanden triffst und demjenigen deinen Blog vorstellen willst? Das geht eben am besten mit Visitenkarten. Besonders prakisch auf Bloggerevents. Ebenfalls gut, wenn ihr eine bestimmte Location oder ein Café fotografieren wollt und dafür um Erlaubnis fragt. Wenn ihr dann noch eine Visitenkarte dabei habt, kann der Besitzer sich auch den Post dazu später ansehen. Alles in allem erspart euch auch dies viel Arbeit.

Meine Visitenkarten habe ich übrigens von Nuukk*. Dort kann man sich ganz individuell seine Mini-Me’s* für unterschiedliche Anlässe zusammenstellen und eben auch Visitenkarten drucken lassen. Ich bin so verliebt in die Visitenkarten und kanns kaum erwarten, sie an ganz viele Leute verteilen zu können. Erkennt ihr mich denn in meinem Mini-Me? :) Mit dem Code “Himbeer” bekommt ihr 15% Rabatt!

Übrigens geht glaube ich allgemein die Meinung rum, dass man das alles einheitlich gestalten sollte. Also Blogdesign, Media Kit und Visitenkarten sollten das gleiche Design haben. Der Meinung bin ich ehrlich gesagt nicht. Solange alles eurem Stil entspricht, reicht das doch völlig aus. Klar, es hat sicher einen tollen Wiedererkennungseffekt, aber krampfhaft an dem Design kleben, obwohl man vielleicht schon viel bessere Ideen hat? Ich weiß nicht… wie seht ihr das?

Schreibt mir doch gern mal unten in die Kommentare, wie ihr das seht, was für euch wichtig ist und was nicht!

Liebe Grüße
Laura

*Die Visitenkarten von Nuukk wurden mir für diesen Post zur Verfügung gestellt. Der Post beinhaltet dennoch wie immer meine eigene, ehrliche Meinung.

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24. Oktober 2014

Die Bestimmung – Veronica Roth {Trilogie}

Nachdem ich die Bücher von “Die Tribute von Panem” gelesen habe, hatte ich das Gefühl, als bräuchte ich unbedingt Nachschub, der meinen Bücherdurst stillen würde. Dabei stieß ich ziemlich schnell auf die Bücher von Veronica Roth. Schon früher hörte ich etwas davon, ich glaube der erste Teil war auch schon ziemlich lange raus, aber ehrlich gesagt sprach mich die Geschichte beim Lesen des Klappentext nicht so sehr an. Ich weiß auch nicht genau wieso, aber ich dachte irgendwie, dass es mehr um etwas Übernatürliches geht. Da hatte ich wohl etwas falsch verstanden. Wenn ich gleich gewusst hätte, dass es ein gesellschaftskritisches Buch ist, ähnlich wie “Die Tribute von Panem”, hätte ich es möglicherweise schon früher gelesen.




Auch wenn die Handlungen im Grunde unterschiedlich sind, finde ich trotzdem, dass die Bücher sehr viele Parallelen zu den Panem-Büchern haben. Vielleicht waren sie deshalb auch bei vielen Personen so ansprechend, die davor diese Bücher schon gelesen haben. Wie eben schon erwähnt, wird hier ein neues Gesellschaftssystem vorgestellt (welches ebenfalls nach einem langen Krieg eingeführt wurde), womit die Leute angeblich besser miteinander leben können und das dann, ab dem ersten Buch, zusammenbricht.

Das System ist auf den ersten Blick relativ simpel. Nachdem der Krieg beendet wurde, wollte man verhindern, dass dies jemals wieder passiert. Daher überlegte man sich, welche Charaktereigenschaften dazu führen, dass die Leute nicht mehr in Harmonie zusammen leben können und wollen. Fünf Eigenschaften gingen dabei hervor und fünf verschiedene Fraktionen bildeten sich, die ihrer persönlichen “Schuld”-Eigenschaft entgegenwirken möchten.

Unehrlichkeit – Die Candor sagen immer und überall die Wahrheit und sind ehrlich. Sie denken, der Krieg wurde durch Lügen und Intriegen ausgelöst.
Unwissenheit – Die Ken sind davon überzeugt, dass keine Gefahr für Krieg besteht, wenn die Leute über genug Wissen verfügen und geben der Dummheit und Unwissenheit die Schuld.
Zorn – Die Amite sagen, dass Krieg nur besteht, wenn die Leute nicht nett zueinander sind, sich nur streiten und ihren Zorn verbreiten. Deshalb haben die sich der Harmonie verschrieben und lehnen Streit und Hass ab.
Eigennutz – Die Altruan machen Selbstüchtigkeit und Eigennutz für den Krieg verantwortlich. Sie wollen niemals an sich denken, sondern immer nur den anderen Helfen, da ihrer Meinung Selbstlosigkeit der Schlüssel zum Frieden ist.
Feigheit – Die Ferox glauben daran, dass man nur durch Mut auch Schutz für die Stadt sichern kann und lehnen es ab, Angst zu haben.




Beatrice, die Hauptfigur der Romane, lebt zuerst bei den Altruan, entscheidet sich dann aber zu den Ferox zu wechseln (alle 16 Jährigen dürfen sich bei einer Zeremonie dann schließlich ihre Fraktion selbst aussuchen). Schnell merkt sie jedoch, dass sie auch nicht zu 100% zu den Ferox gehört, sondern von vielen Fraktionen etwas in ihr steckt. Sie ist eine Unbestimmte. Sehr schnell merkt sie, dass sie diese Erkenntnis lieber für sich behalten sollte, da es nicht sehr sicher ist, wenn man nicht in das System passt.

Der erste Teil ist ganz interessant aufgebaut, aber ich muss ehrlich sagen, dass er mich noch nicht so fesselte. Das passierte eher am Ende, woraufhin ich mich dann auch entschied, weiterzulesen. Die späteren Teile waren für mich dagegen umso spannender. Dennoch fand ich die Idee dieses Systems faszinierend, dass man wirklich so in Harmonie leben kann? Wenn jeder seine Rolle kennt und weiß wohin er gehört? Doch kann man das überhaupt immer sicher wissen? Die Menschen sind doch nun mal fassettenreich und zeichnen sich durch unterschiedliche Eigenschaften aus. Kann man sich da wirklich nur einem Lebenstil verschreiben? Und was passiert, wenn man sich eben nicht einordnen und an das System anpassen kann? Ist dies wirklich die ultimative Lösung für einen immerwährenden Frieden?

Was mir besonders gefiel, waren die Einblicke in die verschiedenen Fraktionen. Es war wie ein Puzzle, das immer mehr zusammengefügt wurde. [SPOILER] Da das System, wie es besteht, am Ende des ersten Teils zusammenbricht, hat die Autorin durch den weiteren Verlauf die Möglichkeit gegeben, Tris auch in andere Fraktionen gehen zu lassen und damit viel mehr hinter die Kulissen schauen zu lassen. Ich sage nur: Bei den Amite das Fröhlichkeitsserum, dass sie in das Brot mischen..




Was bestimmt vielen nicht so sehr gefallen hat – mir übrigens auch nicht – war die Tatsache, dass Roth dem Leser keine Möglichkeit gibt, Sympathien für bestimmte Figuren im Buch aufzubauen. Immer wenn man sich an sie gewöhnt, werden sie meistens auch schon wieder rausgeschrieben. In einem Interview meinte sie dazu, dass sie nicht möchte, dass man sich zu sehr mit den Figuren identifiziert. Sie will lieber, dass man eine neutrale Haltung zu ihnen hat. Na ja.. jeder wie er meint.

Ab dem zweiten Teil fand ich ehrlich gesagt dann Tris und ihre Handlungen sehr nervig und anstrengend. Bei Tribute von Panem war das ja auch schon so, dass ich mich irgendwann sehr über Katniss aufregen konnte und das ist bei Tris ab dem zweiten Teil genauso. Sie macht halt sehr viele sinnlose und unverständliche Sachen, da sie denkt, dass es keinen anderen Ausweg gibt, obwohl ich glaube, dass jeder mit etwas Menschenverstand das anders sehen würde. Daher fand ich es persönlich enspannter, als im dritten Teil aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde und man nicht nur permanent Tris Handlungen vor sich hatte. Ich hatte ja von vielen gehört, dass sie das mit den zwei Perspektiven bzw. den dritten Teil überhaupt nicht gut fanden, was ich so überhaupt nicht unterschreiben kann. Mir hat der dritte Teil sehr gut gefallen, da er meiner Meinung nach vom Inhalt und auch vom Aufbau sehr interessant gestaltet wurde.




Gut gefiel mir die Unvorhersehbarkeit in allen Teilen. Klar, es gibt eine gewisse Grundstruktur, die einem irgendwie schon klar ist, dennoch schafft sie es, sehr viel passieren zu lassen, was man jetzt nicht unbedingt hat kommen sehen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es teilweise wirklich Sachen sind, die jetzt seeeehr weit ergeholt sind, an die man einfach nicht gedacht hatte, weil man wirklich überhaupt keinen Zusammenhang sah. Zumindest ging es mir so, vielleicht bin ich ja auch einfach nicht so gut im Kombinieren.

[SPOILER] Ehrlich gesagt war ich im ersten Teil suuuper genervt von der Liebesgeschichte zwischen Tris und Tobias. Sie war einfach so perfekt, so ohne Ecken und Kanten. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden und leben bis an ihr Lebensende glücklich zusammen. So kam es mir zumindest vor. Ich habe mich daher schon gefreut, dass es ab dem zweiten Teil dann auch mal ein paar Spannungen gegeben hat. Irgendwie ging mir im ersten Teil das alles viel zu schnell und diese ganze Liebesgeschichte wirkte viel zu utopisch, da sie so rundum perfekt war. Im zweiten Teil konnte man sich dann eher mit den beiden identifizieren, da man schon sah, dass sie nun doch nicht immer einer Meinung waren und man auch sehen konnte, dass sie beide nur Menschen waren, mit Problem die es zu lösen galt.

Das Buch regt sehr dazu an, darüber nachzudenken, ob es überhaupt eine perfekte Gesellschaft oder den perfekten Menschen geben kann oder ob es nicht gerade besser ist, dass wir alle unsere Ecken und Kanten haben. Ist das dann die Lösung, wenn alle einfach perfekt sind? Kann das funktionieren? Und was bedeutet das überhaupt, unperfekt zu sein? Ist man dann falsch und minderwertig? Ich glaube nicht, dass es möglich ist, ein perfekte Gesellschaft zu erschaffen. Einfach aus dem Grund, weil wir alle unterschiedlich sind alle unterschiedliche Ziele verfolgen. Aber wenn das nicht so wäre, würden wir wohl auch unser Vielfalt und Individualität verlieren. Wollen wir das?




Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leser nicht sehr erfreut waren, über das Ende der Bücher, bzw. über eine Sache, die dort passiert. Ich dagegen, fand es sehr gut, weil es wirklich realistisch war. Dadurch, dass sowieso so viel passiert, wo man denkt: Ja gut, das passiert nur in Büchern, aber wirklich realistisch ist es nicht, fand ich, wurde hier einmal wirklich dagegen gewirkt. Sonst hätte man zwar einen runden, aber auch sehr unglaubwirklichen Abschluss gehabt.

Mein Fazit ist also, es ist ein empfehlenswertes Buch. Es zeigt eine Form einer möglichen Gesellschaft auf, mit all ihren Bedingungen und daraus folgenden Konsequenzen. Wenn ihr es lest, werdet ihr auf jeden Fall nicht enttäuscht. Es ist vielleicht nicht der höchte literarischste Text, der Schreibstil ist sehr einfach, aber der Inhalt ist trotzdem spannend und fesselnd.

Ich hoffe ich habe nicht zu viel verraten mit diesem Artikel. Öfter schreiben mir Leute Kommentare unter diese Posts, dass sie es doof finden, dass ich dieses und jenes schon vom Buch verraten oder etwas so und so dargestellt habe. Gerade bei Büchern, die den Leuten emotional viel bedeuten.
Bitte bedenkt, dass es nicht einfach ist, seine Meinung über ein Buch zu schreiben, ohne etwas dabei vom Inhalt zu erzählen, aber trotzdem Lust auf das Buch zu machen. Daher sind das meine selbstgewählten Grenzen, wo ich persönlich denke, dass ich damit den Leuten noch nicht die Geschichte vor weg genommen habe. Das muss aber nicht zwangsläufig auch eure Meinung sein..

Und was ist mit euch? Kennt ihr das Buch? Habt ihr es gelesen? Wie fandet ihr es? Oder wollt ihr es nun lesen? Ich bin gespannt auf eure Geschichten!

Eure Laura

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19. Oktober 2014

{Interior} my workplace

Bei Instagram hatte ich es ja schon angedeutet. Eine große Veränderung durchlief in den letzten Wochen mein Zimmer. Da dies auch eine tolle Gelegenheit ist, euch jene Veränderung zu zeigen, erweitere ich heute offiziell meinen Blog um die Kategorie Interior. Man muss sich ja auch weiterentwickeln, nä?

Das bedeutet für euch jediglich, dass ich euch einen Einblick in meine vier Wände gewehre und euch ein paar Einrichtungsmöglichkeiten/-vorschläge zeige, die ganz nach meinem Geschmack sind und vielleicht ein paar von euch inspirieren werden. Für mein Zimmer habe ich die letzten Wochen wirklich unglaublich viele Dawanda-Seiten durchstöbert. Ich liebe diese Seite einfach. Gerade unter der Rubrik Wohnen + Leben** gibt es tolle, selbstgemachte Sachen.




Bevor ich damit beginne, möchte ich eine bestimmte Frage, die höstwahrscheinlich in ein paar Köpfen rumschwirrt, beantworten und begründen, aber mich nicht rechtfertigen. Ja, ich wohne noch zu Hause. Ja, das ist für viele unvorstellbar, da ich ja jetzt immerhin schon 22 (!) Jahre alt bin.
Es gibt einige Fragen, die die Leute einfach brennend interessieren und wo sie gerne ihren Senf dazu geben, obwohl es sie im Prinzip gar nichts an geht. Das ist so eine Frage: Wieso bist du noch nicht ausgezogen?

Meine Gründe dafür sind vielschichtig. Einerseits ist es natürlich die Bequemlichkeit. Die Mieten in Berlin sind nicht gerade billig. Bafög möchte ich nicht in Anspruch nehmen, da ich nach meinem Studium nicht schon Schulden abbezahlen möchte. Ich habe zwar einen Nebenjob, aber als Studentin kann ich nicht genügend arbeiten und parallel studieren, um mir eine Wohnung auch so zu finanzieren. (Ohne andere Unterstützung)
Dazu kommt noch der Blog. Jetzt habe ich noch viele Freiheiten, muss mir nicht so viele Sorgen machen und kann mehr Zeit in meinen Blog investieren. Das ist mir wichtig und ich möchte dort auch momentan keine Abstriche machen.
Mein dritter Punkt betrifft meine Beziehung. Es ist eine Fernbeziehung zwischen Hamburg und Berlin. Ich pendle sehr viel, zahle Bustickets, Zugtickets etc. und bin oft in Hamburg und kann dann deshalb ebenfalls in der Zeit nicht arbeiten gehen. Außerdem sehe ich nicht ein, Miete für eine teure Wohnung zu bezahlen, die ich nur zur Hälfte nutze. Und es ist ja wohl selbstredend, dass ich auch hier keine Abstriche machen möchte.
Ebenfalls ist es natürlich schön, sein verdientes Geld in Reisen, Verstaltungen, Konzerte und so weiter zu investieren, was ich mir jetzt noch gönnen möchte, solange es eben geht.

So.. jetzt habe ich mich doch irgendwie gerechtfertigt. Naja, das ist einfach eine Frage, die mir oft gestellt wird und ich verstehe einfach nicht, wieso die Leute einen immer dazu drängen müssen, endlich auszuziehen. Es geht sie doch wirklich nichts an oder?
Ich wollte das nur vorweg greifen. Jetzt gehts endlich los mit meinem Arbeitsplatz!



Mein Arbeitsplatz ist eigentlich der meistgenutzte Ort in meinem Zimmer. Hier arbeite ich für die Uni und an meinem Blog. Hier steht mein Laptop und deshalb verbringe ich hier die meiste Zeit, wenn ich zu Hause bin. Mir ist es immer wichtig gewesen, an einem Arbeitsplatz zu sitzen, wo es viel Licht gibt. In einem dunklen, schattigen Ort kann ich nicht gut arbeiten. Wenn ich die Sonne sehe, werde ich automatisch auch gleich viel motivierter und produktiver.

Auf den Bildern sieht er jetzt natürlich schön augeräumt aus. Das ist leider nicht so im Normalfall. Es ist nicht so, dass ich unordentlich bin, aber wenn ich beispielsweise anfange zu lernen oder andere Hausarbeiten erledige, entwickelt es sich irgendwie automatisch zu einem riesigen Chaos. Deshalb war es mir auch wichtig, einen großen Schreibtisch mit viel Platz zu haben. Den brauche ich wirklich beim Arbeiten.






Die Schreibtischecke ist irgendwie durch die große Renovierung zu meiner Fotoecke geworden. Abgesehen von den Bildern an der Wand (die ihr im Post etwas weiter unten sehen könnt), habe ich hier auch noch meine große Automatenfotos-Sammlung. Ich mache diese Fotos sehr gern, hatte aber lange Zeit keinen Platz für sie. Ihr seht ja selbst wieviele das sind. Daher habe ich mir diese Pinnwand gebastelt und alle meine Fotos dort rangeklemmt. Jetzt sind sie alle an einem Platz. Es sieht zwar etwas wuselig aus, allerdings stört mich das nicht, da es die restliche Ordnung etwas aufbricht.

Voll stellen wollte ich die Ecke allerdings nicht. Es wird sowieso schon unordentlich genug, wenn bei mir mal wieder der Arbeitswahnsinn ausbricht, da kann ich nicht noch lauter Dinge gebrauchen, die mir im Weg stehen und Platz wegnehmen. Diese Dinge befinden sich in einer anderen Ecke des Zimmers. Lediglich die Teelichter von Lili’s Loft* und ein altes Schmuckkästchen haben es dort hin geschafft, da es mir sonst doch etwas zu leer wäre.






Auf meinem Tisch befinden sich “noch” meine Dinge, die ich immer mal brauche und es sich nicht lohnt, sie wegzupacken. Das wären einmal meine Terminplaner. Der schön illustrierte, obere ist von HerrPfeffer*. Ansonsten noch Stifte, Schere, Radiergummi etc. Basissachen für die Arbeitsbewältigung.

Ihr seht, mit meinen Wänden ist es schwierig mit Bilder aufhängen. Deshalb muss ich immer etwas erfinderisch sein und habe mich für diese Anordnung entschieden. Ehrlich gesagt, gefällt sie mir sehr gut, da sie für mich wie ein Rahmen um meinen Arbeitsplatz ist.



Die Prints sind von folgenden Shops:

Bild “stay wild at HEART” mit Katze: PrintsEisenherz*
Bild “where there are ponys”: PrintsEisenherz*
Bild “GOT MY HEAD IN THE CLOUDS”: typealive*
Bild “Das Leben ist schön”: typealive
Bild Mädchen im Heißluftballon: HerrPfeffer*
Bild Kranich: PrintsEisenherz*
Bild Mädchen im Meer: Hellicopter*






Wenn ich die Illustrationen so sehe, bin ich schon immer ein bisschen traurig, dass ich nicht selbst so gut Zeichnen kann. Leider bin ich wirklich, was das betrifft, total talentfrei auf diese Welt gekommen. Meine Stärken sind da eher im musikalischen Bereich.. ;)

Eine Kuscheldecke hängt immer bei mir über dem Stuhl. Ich bin leider eine Person, die sehr schnell fröstelt, aber nicht so schnell deshalb die Heizung anmacht. Deshalb muss ich mir ja irgendwie anders helfen und werfe mir dann lieber die Decke um.





Bezugsquellen:

Tisch: Ikea
Regale: Ikea
Tischlampe: Stilherz*
(10% Rabatt mit dem Code “HIMBEERMARMELADE” ab einem Bestellwert von 50€)
Schere: Cinnamonhome*
Bilderbrett: selbstgemacht
Teelichter: Lili’s Loft*
(15% Rabatt mit dem Code “Himbeer”)
Kalender: HerrPfeffer*
Becher Mädchen: Hellicopter*
(15% Rabatt mit dem Code “HIMBEERHERBST”)
Decke: H&M HOME
Brillenetui: Lili’s Loft*

Liebe Grüße
Laura

* Die Links führen zu meinen Kooperationspartnern. Die Artikel wurden mir vom jeweiligen Shop für diesen Post zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

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