23. Januar 2015

{DIY} – Frühling zum Aufhängen! Solche Anhänger ganz leicht selber zu Hause nachmachen

Nachdem ihr mir zum Gugel alle so positiv geschrieben habt, dass ihr jetzt wirklich Frühlingsstimmung habt, dachte ich mir, da muss ich doch gleich eins drauf setzen. Denn wenn das Wetter draußen wirklich so gar nicht nach Frühling aussieht, hab ich jetzt Lust drauf wie eh und je. Und da ja bald Valentinstag ist (da erwartet euch auch etwas. huihui) und Ostern und was weiß ich alles, habe ich gleich ein paar Anhänger an den jeweils passenden Tag angepasst. Denn man kann damit ja so ziemlich alles ausdrücken. Selbst Weihnachtsschmuck kannst du damit selbst machen! Doch zurück zum Frühling..



Die Grundidee dazu habe ich von diesem Blog. Ich hatte mich einfach sofort in die Idee verliebt, sodass ich gar nicht anders konnte, als sie nachzumachen! Ursprünglich war auch angedacht, die Anhänger mit der Serviettentechnik zu verzieren. Das habe ich auch bei dem Herzanhänger mit den Lila-Gelb-Orange Übergängen gemacht. Das klappte alles nicht so gut. Meine Anhänger waren dafür irgendwie zu klein und die Servietten bedeckten damit auch immer die halbe Schrift, wodurch man die Wörter nicht mehr richtig lesen konnte. Deshalb entschied ich mich, meinen alten Malkasten rauszuholen und einen schönen Effekt mit Wasserfarben zu erzielen. Rausgekommen ist dann dabei das:




Material:
lufthärtender Ton*
Buchstabenstempel*
Keksförmchen
Wasserfarben
Fäden in unterschiedlichen Farben
Den Ton mit Wasser etwas anfeuchten und gleichmäßig ausrollen. Mit den Keksförmchen unterschiedliche Formen ausstechen. Mit einem Stift bei jeder Form oben mittig ein Loch einstechen, damit man später dort den Faden durchziehen kann. Jetzt mit den Buchstabenstempeln unterschiedliche Sprüche in die Förmchen leicht eindrücken. Warten, bis der Ton gut getrocknet und hart geworden ist.

Mit Wasserfarben die Förmchen nach belieben bemalen. Um einen gleichmäßigen Übergang zwischen den Farben zu erzielen, einfach sehr viel Wasser und nur wenig Farbe verwenden.

Wenn alles gut getrocknet ist, die Fäden durch die Löcher ziehen, um die Anhänger entweder aufzuhängen oder an Geschenken zu befestigen. Fertig!



Wie gesagt, ihr könnt das auch für den Valentinstag oder Ostern nutzen. Richtig schön stell ich mir das auch an einem Osterstrauß mit Weidenkätzen vor oder an einem Valentinsgeschenk, das ihr euren Liebsten überreichen könnt. Ihr seht, die Möglichkeiten sind hier wirklich sehr vielfältig und selbst jetzt, wo ich die Fotos nochmal sehe, fallen mir noch andere Varianten ein.



Da jetzt eben leider nicht nicht Frühling ist, auch wenn ich mir das so sehr wünsche, musste ich etwas improvisieren und hab die alten Äste genommen. An Ostern werden die Anhänger aber definitiv an einem Osterstrauß hängen. :)

Liebe Grüße
Laura

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18. Januar 2015

Der Hundertjährige der aus dem Fenster sprang und verschwand – Jonas Jonasson

Dieser Post war schon so lange geplant. Irgendwie kam ich nie dazu, ihn auch zu schreiben und dann geriet er in Vergessenheit. Da ich aber momentan meine To-Do-Liste abarbeite und der Post da noch drauf stand, gehe ich nun meinen selbst auferlegten Pflichten nach und schreibe ich ihn endlich.



Das Buch der “100jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand”, war eine willkommene Abwechslung zu all den Dramen und Abenteuerbüchern, die sonst so auf meinem Nachttischchen liegen.
Es wurde vom schwedischen Autor Jonas Jonasson geschrieben und schaffte es, bei mir sehr viele Lachtränen hervorzubringen. Ich hatte mich bei einem Buch schon lange nicht mehr so amüsiert.

Doch bevor ich weiter erzähle, das sagt das Internet:

Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.

Jonas Jonasson erzählt in seinem Bestseller von einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. (Quelle)




Wie schon erwähnt, findet man diese Art von Büchern nicht so oft in meinem Bücherregal. Warum eigentlich nicht? Ich lache gern und trotzdem lese ich keine Bücher, die mich zum lachen bringen? Wahrscheinlich war ich in der letzten Zeit einfach zu sehr von anderen Büchern fasziniert. Welche, die über Abenteuer und Mut erzählen. Die sich fragen: “Was wäre wenn?”.

Bei dem Buchtitel dachte ich mir auf jeden Fall als erstes, das kann ja was werden. Solche langen Titel schreien doch irgendwie schon danach, dass sie nicht alles zu ernst nehmen oder? Es klang für mich auf jeden Fall vielversprechend und so fing ich an zu lesen.

Ich muss ja sagen, dass ich sowieso von Skandinavien fasziniert bin. Ich will unbedingt einmal nach Schweden. Ich liebe schwedische Krimis im Fernsehen und die Lebenskultur dort. Ein schwedischer Roman war mir also mehr als willkommen.
Und ich sag euch, dieser Roman ist so absurd! Jedoch nicht auf die Art, wo man genervt von ist, dass alles so unrealistisch ist. Sondern auf die Art, wo man sich denkt: “Stell dir mal vor, dass wäre wirklich alles so passiert.”. Und sich dann eine Lachträne wegwischt.




Gut gefiel mir dass man über die Komik die Leser fesseln konnte. Ich habe es relativ schnell durchgelesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Jedoch ist das ja meistens so, weil man sich mit den Charakteren so sehr identifizieren kann oder einfach von der Geschichte und dem Geschehen so sehr gefesselt ist, weil es so spannend ist. Bei diesem Buch lasst jedoch wirklich die Komik einen weiterlesen. Es ist einfach so lustig und man möchte das nicht einfach abbrechen, sondern wissen, wie es weiter geht und vielleicht noch mehr lachen. Und glaubt mir, das Buch wird von Minute zu Minute absurder!

Mit dem Wechsel der Zeit (Gegenwart und Vergangenheit von Alan) wird uns ermöglicht, mehr über den jungen Alan und seine Lebensgeschichte zu erfahren und wir verstehen, warum das Altersheim für ihn die Hölle ist. Die Weltgeschichte wird auf ihn ein klein wenig angepasst, sodass man den Eindruck gewinnt, als hätte ein einziger Mann für so manche Veränderung in der Welt gesorgt.




Auch wenn er manchmal etwas Unfug macht und so Mist baut, ist seine innere Lebensweisheit ausschlaggebend für das Buch und bildet den Kontrast zu dem humoristischen. Seine Standhaftigkeit, sich niemandem anschließen zu wollen und letztendlich nur sich selbst treu zu bleiben, rettet ihm immer wieder das Leben.

Zwar wünschen wir uns alle, dass wir soetwas, wie Alan erlebt hat, nicht unbedingt selber erleben. Jedoch sind wir auch ein bisschen froh, dass er uns auf seine Reise mitnimmt und uns teilhaben lässt an den Ereignissen, die ihm passieren.

Wenn ihr also Lust auf Lachfältchen und Bauchkrämpfen habt, empfehle ich euch dieses absurd schöne Buch sehr!

Und was ist mit euch? Kennt ihr das Buch? Habt ihr es gelesen? Wie fandet ihr es? Oder wollt ihr es nun lesen? Ich bin gespannt auf eure Geschichten!

Eure Laura

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13. Januar 2015

{tasty tuesday} – Mandarinen Schmand Gugelhupf oder wie ich den Frühling ins Haus brachte

Ich starte mit guten Vorsätzen und mit einem Frühlingsgugelhupf steuere ich gegen schlechte Laune, mieses Wetter, Unistress und sonstige Probleme, die mich momentan so rumtreiben, an. Ob das wirklich klappt, sei jetzt so dahin gestellt. Jedoch hatte der Kuchen wirklich gut geschmeckt und mich zumindest für einen kurzen Moment einfach abschalten lassen. Einfach kurz vergessen, dass man nächste Woche drei Projekte präsentieren muss, noch etwas fotografieren will, noch lernen sollte und auch gar nicht erst rausschauen, bei dem schlechten Wetter. Und damit es euch auch ganz bald so geht, will ich ihn euch natürlich nicht vorenthalten.



Ich find Gugelhupfe ganz toll, hab aber bis jetzt noch nie einen für den Blog gebacken. Wieso? Weil unsere Form sehr alt war und zwar schön aussieht, aber nicht so gut zum Backen ist. Zum Nikolaus bekam ich dann so eine süße Backform (leider ohne Süßigkeiteninhalt.. Ist aber vielleicht auch besser so). Wie kann man also besser ins neue Jahr starten, als mit einem Mandarinen Schmand Gugelhupf mit der schicken, neuen Form? Rischtisch! Gar nicht!





Zutaten:
2 Dosen Mandarinen
375g Mehl
180g weiche Butter
210g Zucker
5 Eier
200g Schmand
3 Teelöffel Backpulver
Eine Prise Salz
etwas Puderzucker
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazu geben.

Mehl, Salz, Schmand und Backpulver ebenfalls zum Teig geben und gut durchrühren.

Die Mandarinen abgießen und den Mandarinensaft einer Dose Mandarinen auch zum Teig geben. Gut durchrühren, sodass ein homogener Teig entsteht. Danach die Mandarinen unterheben.

Die Gugelhupfform mit Butter fetten und etwas Mehl dazu geben. So bleibt der Teig mit Sicherheit später nicht an der Form kleben.

Den Teig in die Form geben und bei 150°C für ca. 60 min backen.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, ihn vorsichtig aus der Form heben und mit etwas Buderzucker bestreuen. Fertig!




Die schöne Uhr, die ich da um habe, sollte wahrscheinlich mittlerweile schon jeder kennen, der sich in der Bloggersphäre rumtreibt. Gerne wiederhole ich es aber auch nochmal. Die Uhr habe ich vom Shop Daniel Wellington*. Mit dem Code himbeermarmelade bekommt ihr übrigens noch bis zum 31.01.2015 15% Rabatt!


Passend dazu holte ich mir dann auch noch schöne Narzissen ins Haus. Ist jetzt endgültig klar geworden, dass ich Frühling in meinem Zuhause haben möchte? Ja? Könntet ihr das dann bitte auch dem Wetter erklären? Das spielt nämlich als einziger bei meinem Plan nicht mit, dass ich im Januar schon Frühling haben möchte. Ich mein, grundsätzlich hätte ich auch nichts gegen Winter.. Aber dann auch bitte mit ganz, ganz viel Schnee und Schnee und SCHNEE!!



Damit wünsch ich euch noch einen schönen Rest Dienstag! Wie bringt ihr den Frühling in eurer Zuhause?

Liebe Grüße
Laura

*Das Produkt wurde mir für diesen Post von Daniel Wellington zur Verfügung gestellt.

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