22. September 2014

Istanbul {Moscheen}

Wir neigen uns dem Ende zu. Heute kommt wirklich der letzte Fotopost zu Istanbul. Wenn ich mir so die Foto ansehe, kriege ich ja schon irgendwie ein bisschen Fernweh, aber da ist wohl so, wenn es einem wirklich gefallen hat. Heute soll es um die Moscheen gehen, die wir besucht haben.




Schon allein wenn man davor steht, ist es wirklich atemberaubend schön. Wenn man beim Sultanahmet aussteigt, findet man eigentlich gleich alle wichtigen Moscheen und Paläste auf einen Blick. Man fühlt sich wie im tiefsten Orient mit den Palmen und den alten Gebäuden um einen herum und man weiß eigentlich gar nicht, wo man zuerst hingucken soll, weil einfach alles so schön ist. Kennt ihr das, wenn ihr an einen Ort kommt und einfach totale Vorfreude habt auf das, was ich dann gleich sehen werdet? So einer war das hier auch.



Die ersten Moschee, die wir besuchten, war die Hagia Sophia. Ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Ehrlich gesagt hat uns nur der Preis gestört, da der doch ganz schön angehoben wurde. Wir waren auf 20-25 TL maximal gefasst und am Ende mussten wir 30 TL (ca. 10,60€) für den Eintritt zahlen, was für Istanbul Verhältnisse wirklich teuer ist. Wir vermuten es ist wegen Sanierungsarbeiten. Übrigens gibt es hier keine besondere Kleidungsvorschriften, da es ein Museum und keine genutzte Moschee mehr ist. Ein kleiner Tipp: Kauft euch am Automaten eure Tickets. Das geht viel schneller, weil sich aus irgendeinem Grund die Leute alle ihre Tickets am Schalter kaufen.








Die zweite Moschee war die Blaue Moschee oder auch Sultan-Ahmed-Moschee. Sie wurde damals vom besagten Sultan errichtet und sollte die Hagia Sophia um weiten übertreffen. Das klappte zwar nicht so ganz, dennoch ist sie ein beeindruckendes Bauwerk. Hier gibt es Kleidungsvorschriften, da sie auch noch heute als Moschee genutzt wird. (Welche das sind, erkläre ich noch genauer in meinem Travelguide). Dafür ist der Eintritt dann natürlich kostenlos.








Übrigens, falls ihr mal in einem Park entspannen wollt, würde ich euch den vor dem Topkapı Palast empfehlen. Der ist frei zugänglich, extrem sauber und nicht so überfüllt. Natürlich könnt ihr außerdem noch den Palast besuchen, wo allerdings auch hier der Eintritt 30 TL kostet.






Wir hatten wirklich richtig tolle Tage in Istanbul. Ich würde auch jedem, der überlegt einmal dort hin zu reisen, es auch wirklich zu tun, da es einfach ein Erlebnis ist. Ich freue mich auf viele spannende Reisen, die noch in der Zukunft liegen und erinnere mich immer wieder gern an diese Reise zurück!

Liebe Grüße
Laura

Tags: , , , Categories: Fotos, Reisen

{ 0 Comments }

18. September 2014

Ein Tag im August {Das Ende des Sommers & ein Picknick}

Für mich war der Sommer dieses Jahr viel zu kurz und was ich so mitbekommen habe, war das wohl auch die allgemeine Stimmung. Versteht mich nicht falsch, ich liebe den Herbst wirklich, aber es ist schön, wenn alle Jahreszeiten gleich lang sind. Ich befürchte ja daher schon einen langen, tristen Winter. Jedoch wollen wir hier nicht meckern! Schließlich sollte man aus allem das beste machen, was man so bekommt.



Ehrlich gesagt, war es nicht der letzte warme Tag im Sommer, den wir mit dem Picknick feierten, dennoch fühlte es sich zumindest so an, als wäre es die letzte große Aktivität, die wir im Sommer draußen machen. Und schon da waren wir die ganze Zeit nur dabei, die Jacken an und wieder auszuziehen, je nachdem wie sich gerade die Sonne entschieden an, sich zu zeigen oder nicht.




Picknick stand schon eine ganze Weile ganz weit oben auf meiner Liste, denn ich liebe es zu picknicken. Allerdings ist es natürlich auch immer sehr aufwendig, weshalb ich wohl auch das Picknick immer wieder nach hinten verschoben hatte. Ehrlich gesagt dachte ich eine Woche davor, dass ich es wohl wieder verschieben muss. Der Wetterbericht sagte nämlich dicke, fette Regenwolken an. Davon blieben wir zum Glück verschont, man schenke uns sogar Sonne (ab und zu!).






Was gabs zu essen? Das ganze Lieblingsessen von meiner besseren Hälfte (naja und noch ein bisschen, was ich auch ganz gern hab):

* Wraps gefüllt mit Salat, Lachs, Meerrettich, Frischkäse, Gurke, Paprika und Tomate
* Toasties (ursprünglich sollten es Bagels werden) gefüllt mit Salat, Tomate, Mozzarella und Frischkäse
* Nudelsalat mit Nudeln, getrockneten Tomaten, Fetakäse und Pesto
* Himbeermuffins nach diesem Rezept nur statt Heidelbeeren halt Himbeeren
* kleingeschnittene Nektarine

* Limonade noch aus der aktuellen Degustabox
* Schokoladenmilch








Da er ein absolute Spielefan ist (und mich langsam damit wieder ansteckt), habe ich natürlich auch noch ein Spiel mitgenommen. Carcassone habe ich letztens erst wieder im Schrank gefunden und für gut befunden. Ich sollte mir auch mal ein Erweiterungsspiel kaufen. Könnt ihr mir da eins empfehlen? Natürlich freue ich mich auch über neue Spielempfehlungen. Momentan bin ich total “Nobody is perfect” verfallen!








Alles in allem war es ein tolles Picknick. Die Bäuche haben uns zwar danach weh getan, aber das soll manchmal ja auch so sein oder?
Übrigens, bekomme ich öfter mal E-Mails wo mich gefragt wird, wo ich dies oder jenes her habe. Deshalb werde ich es in Posts, wo es angebracht ist, ab sofort immer die Bezugsquellen darunter schreiben.

Picknickdecke: Amazon*
Blau-Weißes-Garn: Nanu Nana
Carcasonne: Amazon*
Becher & Pappbecher: H&M Home
Strohhalme: Ebay

* Links zu meinem Amazon-Partnerprogramm

Liebe Grüße
Laura

Tags: , , , Categories: Fotos

{ 4 Comments }

14. September 2014

Gedanken & Gefühle {Zukunft, Veränderung, Entscheidungen}

Es gibt ein Thema, dass mich in letzter Zeit wieder stärker beschäftigt und da ich so viel darüber nachdenke, versuche ich das Gedachte nun einmal runter zu schreiben. Mal schauen, was dabei raus kommt. Es geht um das Thema Zukunft. Ein Thema, das uns ja alle irgendwann und das immer wieder Heim sucht. Also könnte es auch gut sein, dass ich vielen Lesern jetzt auch ein bisschen aus der Seele spreche. Auf den Blogs sieht man ja immer nur die schönen Seiten im Leben der Blogger und man denkt sich, wie können die nur so ein perfektes Leben haben? Leider ist es ja oftmals so, dass man das blöde einfach nicht zeigt, weil es nicht auf den Blog gehört oder einfach zu privat ist. Das heißt aber nicht, dass diese Seiten nicht auch bei den Bloggern vorhanden sind.



Die Zukunft ist schon irgendwie gemein oder? So ungewiss und hinterhältig wartet sie auf uns an der nächsten Straßen Ecke und weiß ganz genau, dass wir niemals wissen, wie sie wirklich aussieht, bis sie endlich eintritt. Und genau das macht uns Angst. Wir können es nicht einschätzen, müssen manchmal bangen und sind doch immer erst hinterher schlauer. Es muss gar nichts schlechtes sein, dass in der Zukunft liegt, nur meistens ist mit ihr auch immer die Veränderung verbunden und wir als Gewohnheitstiere können Veränderung ja eigentlich so gar nicht leiden, selbst dann nicht, wenn sie eigentlich ganz gut ist. Denn Veränderung heißt nun mal, nicht so wie jetzt. Wer kann mir also wirklich sagen, dass alles gut wird, dass die Veränderung die jetzt noch gut scheint, es auch wirklich gut sein wird? Niemand und das macht uns schon wieder Angst.

So liege ich also manchmal wirklich wach in meinem Bettchen und denke nach. Eigentlich schwachsinnig sich die Zukunft auszumalen, mit ihren einhundert möglichen Ausgängen. Am Ende tritt doch nur die eine ein. Und trotzdem mache ich das.
Früher, als man noch in die Schule ging, war die größte Veränderung der Sprung in die nächst höhere Klasse, aber das wars dann auch schon an Action in deinem Leben. Heutzutage kommen die Veränderungen viel schneller. Ich meine, könnt ihr glauben, dass ich schon im letzten Jahr meines Bachelors befinde? Veränderung und damit auch die Änderung der Zukunft kann jetzt schon viel schneller herbeigeführt werden. Und mit ihr gehen auch viele, viele Entscheidungen her. Und oh man.. glaubt mir.. ich hasse Entscheidungen. Ich kann mich manchmal nicht mal entscheiden, was ich zu Essen bestellen soll. Da ist es einfach, sie einfach an eine andere Person abzugeben. Und wenn man doch selbst entscheidet und die falsche Wahl trifft, ist die Folge davon auch nur ein nicht ganz so gut schmeckendes Essen.



Und genau deshalb ist die Zukunft blöde. Diese ganzen Veränderungen und Entscheidungen die man treffen muss. Was ist, wenn man sich falsch entscheidet? Wenn man gleich danach merkt, dass man es so wie vorher will und das aber nicht so einfach rückgäng zu machen ist? Tja, ich denke das nennt sich Leben. Schließlich heißt es nicht ohne Grund: “Leben ist das was passiert, während man Pläne macht.

Denn es ist doch wirklich so. Denkt mal alle fünf Jahre zurück, an euer fünf Jahre jüngeres Ich. Was hatte es damals für Pläne? Was hat das alles zerschlagen, weil irgendwas passiert ist? Habt ihr euch zum Beispiel verliebt, seid ihr inzwischen weggezogen oder habt euer Studium hingeschmissen, das vor fünf Jahren noch so attraktiv schien? Ich glaube es ist wirklich blöde im Bett zu liegen und sich über die Zukunft sorgen zu machen. Am Ende ist es nun wirklich nur so, wie es eben ist, wenn es so weit ist. Und dann war vielleicht bei den hundert möglichen Ausgängen, die tatsächliche gar nicht dabei?

Aber wir sind nun mal Menschen. Wir machen uns nun mal Sorgen. Das ist menschlich und ein Selbstschutz und es zeigt ja auch ein bisschen, dass euch euer Leben nicht total egal ist bzw. aussichtslos. Es gibt nämlich noch etwas viel schlimmeres als Veränderung und das ist Stillstand. Dann lieber ein paar Veränderungen zu viel gemacht, als dass Jahre lang nichts passiert und du immer wieder nur das gleiche tust.

Allerdings gibt es neben denen, die immer nur das gleiche tun, diejenigen die einfach alles tun (wollen). Die sich hunderte Listen schreiben á la 30 Dinge, die ich noch machen will, bevor ich 30 werde oder Länder, in die ich noch überall hinreisen will und was ich da alles machen möchte. Prinzipiell finde ich es ja nicht schlimm, ein paar Listen im Kopf zu haben bzw. ein paar Dinge, die man gern noch machen will, aber ehrlich gesagt, finde ich solche strikten Listen eher lächerlich als dass sie hilfreich sind. (Sorry an alle, die davon der totale Fan sind.)



Denn es ist doch so: Es ist nicht wichtig, dass du alle Punkte abarbeitest. Dass du zum Beispiel unbedingt diese Speise in diesem Land zu dieser Zeit isst. Es ist doch nur wichtig, dass du Pläne machst. Dass du dir Ziele setzt, die du erreichen möchtest. Selbst wenn du nicht alles erreichst, ist das nicht schlimm, denn du hast zumindest die Motivation, bestimmte Dinge erreichen zu wollen. Unabhängig davon, ob sie nun auf irgendeiner Liste stehen oder nicht. Trotzdem steht es natürlich jedem frei, diese Listen zu führen, wenn es einem wirklich dabei hilft, Ziele zu erreichen. Doch ich schweife langsam ab.. Genug über Listen geredet.

Zurück zu dem im Bett liegen und über die Zukunft nachdenken. Wie schon gesagt, manchmal liege ich also im Bett und starre in die Dunkelheit. Denke darüber nach, was für Veränderungen auf mich warten und kriege irgendwie ein mulmiges Gefühl. Genau deshalb habe ich ja jetzt auch angefangen, diesen Post zu schreiben, denn ich bin mir sicher, dass ich damit nicht allein bin. Was kann man dagegen tun? Eigentlich ja nicht viel. Man muss warten, bis die Zukunft zur Gegenwart wird und hoffen, dass alles gut läuft. Wenn sie dann Vergangenheit ist, kann man ja vielleicht sogar darüber lachen. Ehrlich gesagt sollte man sich vielleicht wirklich mehr mit der Gegenwart beschäftigen, denn die ist die einzige Zeit, die in diesem Moment wirklich zählt und auf die du auch Einfluss hast.

Aus der Komfortzone zu kommen, ist manchmal wirklich schwer. Jedoch sollte man bei etwas bleiben, nur weil es einem Sicherheit gibt? Einen Job nicht aufgeben, obwohl er dir nicht mehr gefällt? In einer Beziehung bleiben, obwohl du nicht mehr glücklich bist? Was kommt danach? Was ist, wenn ich mich falsch entscheide? Was ist, wenn das was ich habe, doch richtig ist? Das sind alles Fragen, die uns davon abhalten, die Chance die uns manchmal bieten, auch zu ergreifen. Als ich mein Studium begann, war ich in einer anderen Situation, als ich es heute bin. Daher hatte ich auch damals andere Vorstellungen und Möglichkeiten, als die jetzigen, die sich momentan auftun. Und nun stehe ich vor der Entscheidung, etwas zu ändern oder alles beim alten zu belassen.



Fazit ist, es ist gar nicht so leicht sich nicht Sorgen zu machen, was paradox ist, da es uns wahrscheinlich viel besser gehen würde, wenn wir es lassen würden. Dennoch sollten wir wohl versuchen, viele Dinge entspannter zu sehen, denn es ist viel schlimmer mit der Erkenntnis eines Tages aufzuwachen, dass man es bereut, es nicht getan zu haben. Findet ihr nicht auch? Das sollte man sich vielleicht einfach öfter vor Augen führen.

Was haltet ihr von solchen Posts? Für mich ist es eigentlich ganz befreiend, sowas einfach mal runter zu schreiben. Würdest ihr auch gern soetwas öfter sehen?

Liebe Grüße
Laura

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger... Tags: , , , Categories: Laura, Meinung, Texte

{ 12 Comments }






Copyright © Laura L. (2011-2014)
Unless indicated otherwise. All rights reserved.